SV Rödinghausen (Zweiter) und SC Verl (Erster) treffen am Samstag in der Regionalliga aufeinander OWL-Derby: Showdown um den Herbsttitel

Rödinghausen/Verl (WB/dis). Hut ab vor dem Riecher der Spielplanmacher: Am letzten Hinrundenspieltag der Fußball-Regionalliga-West kommt es zum OWL-Derby – und damit gleichzeitig zum Duell um den Gewinn der Herbstmeisterschaft . SV Rödinghausen gegen SC Verl, der Zweite empfängt den Ersten. Mehr Spitzenspiel geht nicht.

Im Häcker Wiehenstadion in Rödinghausen geht es am Samstag um die Regionalliga-Herbstmeisterschaft.
Im Häcker Wiehenstadion in Rödinghausen geht es am Samstag um die Regionalliga-Herbstmeisterschaft. Foto: dpa

Die Kartennachfrage für die Partie an diesem Samstag, 14 Uhr, im Häcker Wiehenstadion ist groß. Sowohl die Haupttribüne als auch der VIP-Bereich seien nach Angaben des SVR bereits seit Tagen ausverkauft. Einzig für den Gästebereich werde es am Spieltag noch Stehplatzkarten an der Tageskasse geben. Bislang empfing der SVR in der laufenden Saison durchschnittlich 1155 Besucher. Diesmal dürfte es in der 2489 Zuschauer fassenden Arena aber mal so richtig kuschelig werden.

Sollte Rödinghausen Meister werden und sich dann auch in den Aufstiegs-Playoffs gegen den Nordost-Meister durchsetzen, würde das Stadion nicht mehr den DFB-Anforderungen für die 3. Liga genügen. Diese schreiben eine Mindestkapazität von 10.001 Plätzen vor. SVR-Geschäftsführer Alexander Müller sagt dazu: „Wir beschäftigen uns im Detail mit einem Aufstieg, aber es ist auch klar, dass wir das mit Bedacht tun und nachhaltig angehen. Daher wird es vorerst auch keinen Stadionneubau geben, vor allem da das zeitlich auch gar nicht umsetzbar ist.” Angedacht sei für den Fall der Fälle eine „Lösung mit mobilen Tribünen. Zunächst aber muss die Mannschaft die sportlichen Aufgaben erfüllen.”

Heimsieg wäre ein großer Schritt

Ein Heimsieg gegen Spitzenreiter Verl (zwei Punkte Vorsprung) wäre ein großer Schritt. Doch der SCV um seinen prominenten Angreifer Zlatko Janjic (33), der früher unter anderem für Arminia Bielefeld und Duisburg spielte, ist in Topform. Die Verler mischen auch im DFB-Pokal noch mit und treffen im Achtelfinale am 5. Februar auf Erstligist Union Berlin .

Doch die Gegenwart heißt Rödinghausen. Als Mutmacher mag für die Gäste ein Blick in die Vergangenheit taugen. Schließlich war es ein Verler, der im Häcker Wiehenstadion das allererste Tor schoss. Beim Westfalenpokalspiel im November 2010 erzielte Marco Kaminski (heute FC Kaunitz/Landesliga) das 1:0 (Endstand 4:1).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7098439?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509832%2F2198364%2F