27:34-Niederlage nach guter erster Halbzeit und einer 16:14-Pausenführung
Lemgo verliert in Göppingen den Faden

Göppingen/Bielefeld (WB). Nach einer richtig guten ersten und einer extrem schwachen zweiten Halbzeit hat der TBV Lemgo in der Handball-Bundesliga erneut verloren. Die Lipper kassierten am Sonntag bei FA Göppingen eine 27:34 (16:14)-Niederlage und hängen als Drittletzter bei 4:18-Punkten im Ligakeller fest.

Sonntag, 03.11.2019, 19:29 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 19:40 Uhr

»Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Abwehr zu spielen. Das war das eine Problem. Und wir hatten viel zu viele Fehlwürfe – insgesamt 24«, resümierte TBV-Trainer Kehrmann nach einer Partie, bei der er Andrej Kogut und Christian Theuerkauf erstmals nach monatelanger Verletzungspause wieder einsetzte. Mit Donat Bartok gehörte noch ein weiterer Rekonvaleszent erstmals wieder dem Kader an.

Göppingen - Lemgo 34:27 (14:16)

FAG-Tore: Zelenovic 9, Kneule 5, Kozina 5, Schiller 5/1, Theilinger 5, Sörensen 3, Bagersted 1, Rentschler 1 - TBV-Tore: Elisson 6/1, Suton 5, Theuerkauf 5, Carlsbogard 3, Hangstein 2, Schagen 2, Guardiola 1, Klimek 1, Kogut 1, Zerbe 1 - Zuschauer: 4000

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Die erste Halbzeit gehörte den Lippern. Die Schweden Jonathan Carlsbogard und Andreas Cederholm steuerten gemeinsam vier Tore zur frühen 7:5-Führung (12.) bei. Lemgo machte es lange gut. Nach dem 17:14 (34.) ließen die Lipper im weiteren Verlauf jedoch zahlreiche gute Chancen ungenutzt. Göppingen, das in der Abwehr nun mit einem vorgezogenen Akteur agierte, verkürzte zunächst. Dann glichen die Gastgeber zum 18:18 (38.) aus, holten sich mit 20:19 (41.) die Führung und zogen davon.

Nach nunmehr zehn Ligaspielen ohne Sieg hat der nächste Spieltag für den TBV enorme Bedeutung. Am Sonntag stellt sich um 16 Uhr mit Ludwigshafen (3:19 Punkte) der Tabellenvorletzte in Lemgo vor.

»Wir haben heute ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten gesehen. Wir sind über unsere Abwehrleistung gut ins Spiel gekommen. Vorne haben wir diszipliniert gespielt und die herausgespielten Chancen verwertet. Vielleicht haben wir sogar unsere Möglichkeiten nicht gut genug genutzt, sonst hätten wir uns für die zweiten Halbzeit einen größeren Vorsprung erarbeiten können«, führte Kehrmann bei der Pressekonferenz nach dem Spiel aus. Göppingens Trainer Hartmut Mayerhoffer bilanzierte: »Grundsteine (für die Wende nach der Pause, Anm. der Redaktion), waren die Abwehrsteigerung und unser fantastischer Torwart Daniel Rebmann, die uns viele Treffer über das Tempospiel ermöglicht haben. Die Unterstützung von der Rängen hat uns sehr geholfen, wobei unsere Mannschaft derzeit auch ihr letztes Hemd gibt.«

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