Grindel-Nachfolger
De Maizière nicht zum DFB : «Werde mich nicht bewerben»

Augsburg (dpa) - Der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière will sich nicht um das Amt des DFB-Präsidenten bewerben.

Freitag, 05.04.2019, 07:35 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 07:40 Uhr
Kandidiert nicht als Nachfolger von Reinhard Grindel: Thomas de Maizière. Foto: Britta Pedersen

«Ich habe in der Zeitung gelesen, dass mein Name gehandelt wird, das steht für mich aktuell nicht zur Debatte», sagte der CDU-Politiker der «Augsburger Allgemeinen», nachdem es Spekulationen gegeben hatte, er wolle die Nachfolge des zurückgetretenen Reinhard Grindel antreten.

«Grundsätzlich muss der Deutsche Fußballbund nun zunächst über Strukturfragen reden, die jetzt dringender anstehen», sagte de Maizière der in seinen zwei Amtszeiten als Innenminister auch für den Sport zuständig war. «Ich werde mich jedenfalls nicht bewerben», betonte er. «Meine Tätigkeiten als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und als Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung füllen mich aus.» De Maizière ist auch Vorsitzender der Ethikkommission des Deutschen Olympischen Sportbunds.

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