Sitzung in Rom
UEFA-Exekutive berät über Abschaffung der Auswärtstor-Regel

Rom (dpa) - Die Auswärtstor-Regel im Europapokal könnte schon bald Fußball-Geschichte sein. Bei ihrer Sitzung in Rom werden die Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees um DFB-Präsident Reinhard Grindel am Mittwoch über die Abschaffung diskutieren.

Dienstag, 05.02.2019, 07:45 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 07:50 Uhr
DFB-Präsident Reinhard Grindel und Co. diskutieren die Auswärtstor-Regel. Foto: Guido Kirchner

Mit einer Entscheidung wird nach dpa-Informationen noch nicht gerechnet. Die Tendenz ist allerdings eindeutig, die Regel nach einer Empfehlung der Fußball-Kommission des europäischen Kontinentalverbandes aufzuheben.

Derzeit kommt in der Champions League und in der Europa League jene Mannschaft eine Runde weiter, die bei Torgleichstand aus Hin- und Rückspiel mehr Auswärtstore erzielt hat. Im Fußballjargon entstand so die mathematisch nicht ganz korrekte Aussage, dass «Auswärtstore doppelt zählen».

Stattdessen könnte es künftig bei Torgleichstand zu einer Verlängerung kommen - so wie bereits jetzt bei exakt gleichen Hin- und Rückspielresultaten. Zuletzt hatten sich im September mehrere internationale Spitzentrainer wie José Mourinho oder Thomas Tuchel nach einem Treffen in der UEFA-Zentrale in Nyon für eine Abschaffung der Regel ausgesprochen.

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