Auch Marozsan gegen Frankreich dabei, Goeßling nicht Jones holt Schmidt zurück

Frankfurt/Bielefeld (dpa). Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft geht mit zwei Neulingen, der wiedergenesenen Spielführerin Dzsenifer Marozsan und Rückkehrerin Bianca Schmidt in das letzte Länderspiel des Jahres.

Bianca Schmidt.
Bianca Schmidt. Foto: dpa

Bundestrainerin Steffi Jones berief nach zweijähriger Abstinenz die 27 Jahre alte Defensivspielerin von Turbine Potsdam in das 24 Spielerinnen umfassende Aufgebot für die Partie am 24. November in Bielefeld (17.58 Uhr/ARD) gegen Frankreich. Die gebürtige Bielefelderin Lena Goeßling (97 DFB-Einsätze) vom VfL Wolfsburg wurde für ihr »Heimspiel« nicht nominiert. An diesem Mittwoch (18 Uhr) trifft sie mit dem VfL im Achtelfinalrückspiel der Champions League auf den AC Florenz (Hinspiel 4:0).

Für die 44-jährige Jones hat der Härtetest gegen den WM-Gastgeber von 2019 richtungsweisenden Charakter. Nach zuletzt schwachen Leistungen hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel angekündigt, dass der Auftritt gegen die Französinnen »der Maßstab« sei. Man müsse das Gefühl haben, dass die DFB-Elf sich spielerisch weiterentwickele und für die WM qualifizieren könne.

Zwar fehlen zahlreiche verletzte Spielerinnen wie Pauline Bremer (Schien- und Wadenbeinbruch), Sara Däbritz (Sprunggelenk), Carolin Simon (muskuläre Probleme), Sara Doorsoun und Kristin Demann (beide Schulterverletzung). Dafür ist Spielführerin Marozsan nach ihrem Jochbeinbruch wieder dabei. Die 25-Jährige von Olympique Lyon verpasste zuletzt die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Island (2:3) und Färöer (11:0). Erstmals im Aufgebot stehen Giulia Gwinn (SC Freiburg/18) und Jana Feldkamp (SGS Essen/19).

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