Bielefelder Unternehmen erwartet Auftragsvolumen von 2,7 Milliarden Euro Maschinenbauer DMG Mori hebt seine Jahresprognose an

Bielefeld (WB). Der Bielefelder Maschinenbauer DMG Mori korrigiert seine Jahresprognose nach dem ersten Quartal nach oben. Statt eines Auftragsvolumens von 2,5 Milliarden Euro erwartet Vorstandschef Christian Thönes jetzt 2,7 Milliarden.

Von Bernhard Hertlein
Präzisionsfertigung hier am Radmagazin bei DMG Mori.
Präzisionsfertigung hier am Radmagazin bei DMG Mori.

Grund ist die große Nachfrage in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres. Noch nie seien in einem ersten Quartal so viele Aufträge bei dem Unternehmen eingegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Volumen um 18 Prozent auf 821,8 (Vorjahr: 693,9) Millionen Euro. Der Auftragsbestand wuchs von 1,31 auf 1,54 Milliarden Euro.

9 Prozent mehr Umsatz

Der Umsatz erhöhte sich um 9 Prozent auf 581,8 (Vorjahr: 533,9) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr geht Thönes weiter von 2,45 (Vorjahr: 2,35) Milliarden Euro aus. Das Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern), das im ersten Quartal 41 Millionen Euro erreichte und damit um 20 Prozent höher lag, wird mit etwa 180 Millionen erwartet.

Die Exportquote liegt bei 69 Prozent. Regional konnte DMG Mori in China mit plus 30 Prozent am stärksten zulegen. Deutlich positiv sei die Entwicklung auch in Deutschland und dem restlichen Europa. Bei den Kunden tat sich die Luft- und Raumfahrtbranche hervor. Aufträge kommen aber auch von der Autoindustrie, Medizintechnik, Verpackungs-, Energie und Halbleiterindustrie.

Wie die anderen Werke ist Thönes zufolge auch der Stammsitz in Bielefeld voll ausgelastet. Hier arbeiten etwa 1000 Beschäftigte. Weltweit sei das Personal von DMG Mori binnen eines Jahres von 6900 auf 7237 gewachsen. Davon arbeiten 4270 in Deutschland.

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