100 Tage nach dem Brexit – IHK Ostwestfalen zieht vorläufige Bilanz
„Viele Unsicherheiten bleiben“

Bielefeld(WB/ef) -

100 Tage nach dem vollzogenen Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem Europäischen Binnenmarkt und der Zollunion zieht die Indus­trie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld eine eher nüchterne Bilanz: Viele Unternehmen in der Region leiden unter der Situation.
Mittwoch, 07.04.2021, 03:41 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.04.2021, 03:41 Uhr
Miniaturcontainer auf den Fahnen von Großbritannien und der EU – das Foto symbolisiert die aktuell schwierigen Handelsbeziehungen beider Partner. Allein aus Ostwestfalen unterhalten 500 Unternehmen Exportbeziehungen mit Großbritannien. Foto: Christian Ohde/imago
Zwar zählt Großbritannien mit knapp neun Milliarden Euro Exportvolumen weiterhin zu den wichtigsten Handelspartnern Nordrhein-Westfalens, dennoch ist es seit dem Referendum im Jahr 2016 von Platz 3 auf Platz 8 der NRW-Exportmärkte abgerutscht, so die IHK am Dienstag. Allein 2020 verzeichnete das Exportvolumen der NRW-Unternehmen ein Minus von 16,5 Prozent (2019: 10,7 Milliarden Euro). Aktuell unterhalten etwa 500 Unternehmen aus Ostwestfalen Exportbeziehungen mit Großbritannien, davon 60 mit eigenen Niederlassungen oder Produktionsstätten.
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