Wirtschaft
Jobwechsel: Warum die Pandemie berufliche Veränderungen bewirkt

Zufrieden und doch offen für einen neuen Arbeitgeber – das ist die aktuelle Situation der meisten Arbeitnehmer in Deutschland. Zwei von fünf Angestellten in Deutschland können sich vorstellen, einen Tapetenwechsel im Beruf vorzunehmen. Das ist kein deutsches Phänomen, in der Schweiz und Österreich ist die Zahl der zufriedenen und doch wechselwilligen Arbeitnehmer noch höher.
Die Corona-Pandemie hat die Wechselbereitschaft sogar noch verstärkt. Das hängt indirekt mit Home-Office, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit zusammen. Es sind Faktoren, die die Suche nach einer neuen Anstellung befördern. Wie sieht die Jobsuche während der Pandemie aus?

Mittwoch, 02.12.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 11:55 Uhr
Foto: Colourbox

Zwischen Sicherheit und Enttäuschung

Die Corona-Pandemie hat das Berufsleben massiv verändert. Für Arbeitnehmern sorgen die Veränderungen für Verunsicherung. Nicht wenige Angestellte sind im Zuge der Krise arbeitslos geworden oder wurden mit weniger Bezügen in die Kurzarbeit geschickt. Auf der anderen Seite stehen die Arbeitnehmer, die ihre Tätigkeit unverändert erledigen oder im Home-Office sind.
Die gewonnene Zeit durch verschärfte Beschlüsse und Corona-Regeln nutzen viele Angestellte für eine persönliche Sicht auf die Dinge. Sie stellen sich die Frage, ob der aktuelle Beruf oder der momentane Arbeitgeber noch der Richtige ist. Dabei geht es den Arbeitnehmern in Westfalen nicht anders als einem Angestellten am Rhein oder im benachbarten Niedersachsen. Corona ist der Trigger für Veränderungen, die vielleicht schon längere Zeit unterbewusst vorhanden sind.

Der Weg zur beruflichen Veränderung

Mit dem Wechsel des Jobs geht nicht selten auch der Wechsel des Wohnortes einher. Wenn schon Veränderung, dann komplett. Die Suche nach einer neuen Anstellung beginnt mit der Stellensuche. In Ballungszentren und Metropolen wie Köln oder Düsseldorf sind die Möglichkeiten höher. Daher zieht es Arbeitnehmer vermehrt in die Metropolen des Bundeslandes.
Der neue Traumjob wartet vielleicht schon bei den Stellenanzeigen für Düsseldorf . Die Landeshauptstadt ist das Zentrum für Mode, Finanzdienstleister und der hiesigen Börse. International tätige Unternehmen wie die Modekette Peek & Cloppenburg oder der Handelsgigant Metro sind in Düsseldorf heimisch. Der Weg zum neuen Arbeitgeber führt wohl möglich zu einem dieser großen Unternehmen.

Die eigenen Ziele kennen
Berufliche Veränderungen gehen nicht immer mit dem Ziel von mehr Gehalt einher. Jeder Arbeitnehmer hat seine ganz eigenen Wünsche, die er mit einem Jobwechsel verbindet. Wichtig ist, diese Ziele zu kennen. Welche Vorstellungen sind mit dem Tapetenwechsel verbunden? Welche Kriterien sollte der neue Brötchengeber erfüllen? Wie weit darf die neue Stelle vom aktuellen Wohnort entfernt sein? Soll es wirklich Düsseldorf werden?
Diese und weitere Fragen sollte sich jeder Arbeitnehmer auf Jobsuche selbst beantworten können. Nur so wirkt die Bewerbung beim neuen Arbeitnehmer überzeugend und schlüssig. Gut möglich, dass diese Fragen beim Vorstellungsgespräch auf den Tisch kommen. Können sie dann umgehend beantwortet werden, hinterlässt das einen guten Eindruck.

Die Vorbereitung zählt

Nicht erst mit dem Vorstellungsgespräch beginnt der Bewerbungsprozess. Schon mit der Suche nach passenden Jobs über das Portal für Stellenanzeigen beginnt die Selektion und Auswahl. Die Vorbereitung ist von wesentlicher Bedeutung für eine erfolgreiche Suche und Bewerbung.
Sind passende Angebote gefunden, folgt darauf die Sammlung von Informationen zum Unternehmen und deren Zielen. Passen sie mit den eigenen Wünschen zusammen? Lässt sich diese Frage positiv beantwortet, folgt darauf die Vorbereitung auf die Bewerbung und das mögliche Vorstellungsgespräch.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7704909?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198339%2F
Arminia erkämpft Punkt
Ritsu Doan hatten die besten Bielefelder Torchancen.
Nachrichten-Ticker