Wirtschaft
Sparen bei deinen Weihnachtsgeschenken. So geht’s.

Weihnachten steht wieder einmal vor der Tür und wie jedes Jahr hat der Termin auch diesmal einige Menschen überrascht. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das Fest jedes Jahr am gleichen Tag stattfindet. Weniger erstaunlich, wenn man berücksichtigt, dass vielen einfach das nötige Kleingeld fehlt, um den kompletten Freundes- und Verwandtenkreis mit schönen Geschenken zu verwöhnen. Mit diesen Spartipps wird Weihnachten aber auch in diesem Jahr ein Fest der Freude.

Mittwoch, 02.12.2020, 03:04 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 08:07 Uhr
Ohne die richtige Strategie kann Weihnachten schnell sehr teuer werden. Foto: Bru-nO / Pixabay.com

Tipp #1: Sich auf Schnäppchenportalen im Internet inspirieren lassen

Schnäppchenportale im Netz bieten zahlreiche Vorteile. Grundsätzlich sind sie bei den Leuten ja dafür bekannt, dass auf den Plattformen die jeweiligen Produkte zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Einige sind sogar kostenlos oder es gibt das Geld, dank Cashback wieder zurück . Ein weiterer und oftmals unterschätzter Vorteil dabei ist jedoch, dass dort Produkte zu sehen sind, die man selbst noch gar nicht kennt oder an die man nicht einmal im Traum als passendes Geschenk für Onkel Herbert oder Tante Renate in Erwägung gezogen hätte. Die Schnäppchenportale sind also gerade zur Weihnachtszeit eine einzigartige Inspirationsquelle.

Vor allem die unterschiedlichen Produktkategorien machen die Suche nach passenden Geschenken dabei sehr einfach. Onkel Herbert ist ein Brettspiel-Freak? Auf der Plattform Mein Deal gibt es auch hierfür die passende Rubrik, auf der die unterschiedlichsten Spiele für Jung und Alt angeboten werden. Aktuell ist dort beispielsweise das Monopoly in der James Bond 007 Sonderedition inklusive Kartenset für nur 38,24 Euro statt 55 Euro erhältlich. Bei den Schnäppchen heißt es jedoch in der Regel schnell zuschlagen, denn oftmals sind die Kontingente begrenzt oder die Angebote sind nur für einen sehr kurzen Zeitraum verfügbar.

Besonders interessant: Manche Schnäppchen entstehen nur dadurch, weil die Shop-Betreiber einen falschen Preis beim jeweiligen Produkt angeführt haben. Vor kurzem konnten deshalb Einkaufskörbe zum Preis von nur einem Cent statt dem regulären Verkaufspreis von 2,90 Euro ergattert werden. Die Händler entdecken jedoch – wie auch in diesem Fall – ihre Fehler sehr schnell und passen die Preise wieder an.

Tipp #2: Gebraucht kaufen

Mittlerweile haben die meisten Menschen die Auswirkungen des Klimawandels erkannt. Einige davon versuchen auch, ihr privates Verhalten an diese Gegebenheiten anzupassen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist beispielsweise die Verkleinerung des persönlichen ökologischen Fußabdrucks . Dabei handelt es sich um jene Fläche der Erde, die erforderlich ist, um den Lebensstil eines einzelnen Menschen, aber auch den eines Landes oder eines Unternehmens dauerhaft zu ermöglichen.

Skurril: In Deutschland steigt der ökologische Fußabdruck trotz Maßnahmen gegen den Klimawandel immer noch weiter. Jedes Jahr wird er wieder ein kleines Stückchen größer, anstatt kleiner. Aktuell würden wir hierzulande etwa drei ganze Erden benötigen, um unsere Ressourcen zu decken.

Ein kleines Stück zur Reduzierung des Fußabdrucks kann jeder Einzelne beitragen, indem er sein persönliches Kaufverhalten überdenkt. Dazu gehört unter anderem auch die Überlegung, ob bestimmte Produkte, die benötigt werden, eventuell bereits im Umlauf sind. Nicht immer muss alles neu sein. In vielen Fällen bietet ein gebrauchtes Produkt den gleichen Nutzen und schont dabei die Umwelt.

Wer sein persönliches Umfeld gerne mit Büchern, DVD´s oder auch Games für Konsolen zu Weihnachten beschenken möchte, sollte sich daher zunächst auf entsprechenden Seiten im Internet umsehen, die diese Waren zu sehr günstigen Konditionen gebraucht anbieten.

Alternativ dazu empfiehlt es sich, die digitale Welt in regelmäßigen Abständen auch einmal zu verlassen und sein Glück eventuell auf Floh- und Trödlermärkten in der näheren Umgebung zu versuchen. Neben der Möglichkeit, günstige Schnäppchen zu ergattern, ist hier vor allem der Erlebnisfaktor viel höher als beim digitalen Einkauf.

Tipp #3: Zeit ist Geld

Dieser Tipp kommt vielleicht für das diesjährige Weihnachtsfest zu spät. Da sich das Ereignis seit mehr als 2.000 Jahren jedoch zuverlässig jährlich wiederholt, empfiehlt er sich zumindest für die kommenden Jahre.

„Zeit ist Geld“ lautet ein altes und bekanntes Sprichwort. Umgemünzt auf das Einkaufsverhalten bedeutet das: Es ist günstiger, Produkte dann einzukaufen, wenn es nicht auch alle anderen machen. Ereignisse wie der Valentinstag, Ostern, Halloween und selbstverständlich auch Weihnachten sind die Butter auf das Brot für die Händler. Einerseits versuchen sie hier zwar, die Kunden mit attraktiven Angeboten anzulocken, für die meisten Produkte verlangen sie jedoch den Normalpreis. Die Rechnung geht auf. Denn viele Kunden kommen zwar für das Angebot auf eine Webseite oder in ein Geschäft, sie verlassen den Ort aber oftmals mit einer Tüte voller zusätzlicher Produkte.

Wer Zeit hat, kann die Übersicht viel besser bewahren und in aller Ruhe dann zuschlagen, wenn die Preise tatsächlich günstig sind. Je nach Branche können die Zeitpunkte dafür unterschiedlich sein. Bei der Mode gilt es, die Produktzyklen der einzelnen Anbieter genau zu beobachten. In den meisten Fällen startet der Abverkauf der Ketten zu den immer gleichen Zeitpunkten im Jahr.

Wer das einmal durchschaut hat, zahlt für seine Kleidung nur noch einen Bruchteil von dem, was er bisher dafür abgedrückt hat. Bei den Verkaufsartikeln handelt es sich jedoch nicht immer nur um saisonale Ware. Oft sind darunter auch zeitlose Stücke zu finden, die auch ein ideales Weihnachtsgeschenk für Mama, Papa, Schwester oder Bruder sein könnten.

Tipp #4: Tagesdeals beobachten

Eine Angebotsform, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, sind sogenannte Tagesdeals . Dabei handelt es sich um Produkte oder Dienstleistungen, die nur für einen sehr kurzen Zeitraum, meistens nur für einen Tag, oder in besonders limitierter Menge angeboten werden. Es empfiehlt sich, regelmäßig auf Webseiten vorbeizuschauen, die auf entsprechende Angebote aufmerksam machen. Um keines der Angebote zu versäumen, ist es darüber hinaus auch noch möglich, einen Newsletter zu abonnieren, der täglich oder wöchentlich auf die neuesten Angebote aufmerksam macht.

Doch auch hier ist entsprechende Weitsicht gefragt. Wer die Tagesdeals ständig im Auge hat, kann auch bereits im Frühjahr oder im Sommer ein passendes Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten finden und muss nicht befürchten, dass spätestens Ende November oder Anfang Dezember wieder das alljährliche Nervenflattern einsetzt.

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