Sonderveröffentlichung

Online-Börsenhandel wird immer beliebter
Traden lernen als Anfänger

Die Deutschen sind eigentlich als Börsenmuffel bekannt! Geld wird eher gespart als das versucht wird, es auf dem Börsenparkett zu vermehren. Der Börsenzugang schien kompliziert und das Jahrzehnt der Niedrigzinsen bewirkte, dass das Anwachsen des eigenen Vermögens in Form von Festgeldkonto und Sparbuch in sehr überschaubaren Schritten vorangeht. Wenn die Inflation berücksichtigt wird, kann sogar von Geldverbrennung gesprochen werden. Im Hinblick auf die eigene Altersversorgung sorgt das bei vielen Zeitgenossen für heruntergezogene Mundwinkel, sodass vermehrt darüber nachgedacht wird, sich an der Börse zu engagieren.

Dienstag, 03.11.2020, 06:46 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 10:51 Uhr
Beim Traden bedarf es analytischen Denkens. Foto: Pixabay

Mit der zunehmenden Digitalisierung wurde der Börsenhandel inzwischen vereinfacht und heute ist es möglich, vom eigenen Notebook aus seine deals zu setzen. Mit einer entsprechenden Trading App kann sogar über Smartphone oder Tablet gehandelt werden. Deshalb schrecken immer weniger Menschen davor zurück, den Börsenhandel näher zu betrachten und beschäftigen sich intensiv mit online trading. Neulinge sollten sich aber des Risikos bewusst sein. Traden lernen als Neuanfänger bedeutet, das Instrumentarium des Börsengeschehens zu begreifen und die Abläufe an den Börsen zu verinnerlichen.

Traden bedeutet in der direkten Übersetzung „handeln“. In unserem Falle aber sprechen wir von Trading, wenn es darum geht, in relativ kurzer Zeit an der Börse Ankäufe und Verkäufe zu tätigen. Dafür gibt es weder eine offizielle Ausbildung noch einen zugelassenen Studiengang .

Deshalb kann der Interessierte die theoretischen Grundlagen des Tradings nur aus Eigeninitiative heraus erlernen. Zahlreiche Online-Ratgeber, Kurse und Tutorials beschäftigen sich mit dem Thema. Dazu sollte einiges an einschlägiger Literatur durchgearbeitet werden, damit das Börsengeschehen verinnerlicht wird. Es empfiehlt, sich ein Demokonto zu eröffnen, mit dem die Anfangsschwierigkeiten überwunden werden können, ohne gleich mit echtem Geld sein Kapital zu verheizen. Trading ist in erster Linie Arbeit. In den seltensten Fällen wird die erste Million während der Anfangsphase verdient. Dazu braucht es neben Disziplin die Fähigkeit zum analytischen Denken.

Die Schritte zum ersten Deal

Zum direkten Handeln an der Börse bedarf es einer Zulassung. Deshalb ist die Hilfe eines Brokers notwendig. Erfüllte diesen Job in vordigitalen Zeiten meist die Hausbank, wendet man sich heute an den Online-Broker. Bei diesem ist ein Depotkonto zu eröffnen, über dass die Geldflüsse geleitet werden. Bei der Auswahl des Brokers sollte etwas Zeit investiert werden, gehen doch alle Kaufanweisungen und Abrechnungen über ihn.

Die Chartanalyse, das wichtigste Instrument des Online-Traders Foto: Pixabay

Die Broker haben zudem ein uneinheitliches Angebotsportfolio und der Anfänger sollte darauf achten, dass das o.g. Demokonto kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Viele bieten eine umfassende Beratung an und ein Gebührenvergleich lohnt sich immer. Im Prinzip sind jetzt die Bedingungen erfüllt und der erste Trade kann getätigt werden.

Instrumente und Strategien

Im Börsenhandel gibt es zwei grundlegende Instrumente, um zu lukrativen Entscheidungen zu kommen. Bei der Fundamentalanalyse werden langfristige Daten der Unternehmen berücksichtigt. Zudem fließen Naturkatastrophen, politische Verwerfungen und globale Ereignisse in die Analyse ein. Bei dieser Art des Handels wird von Investieren gesprochen. Der Horizont ist ein langfristiger.

Des Traders Perspektive ist kurzfristig angelegt. Selten werden Positionen mehrere Tage gehalten, oft sind es nur Stunden oder Minuten. Der Trader geht davon aus, dass die fundamentalen Daten sofort eingepreist werden. Deshalb arbeitet diese Art von Händler laut Börsenexperte Andre Witzel mit der Chartanalyse. Einzig und allein die historische Entwicklung des Wertes wird interpretiert. Und so ist es die Aufgabe des Traders, aus den Charts Trends herauszulesen. Diese werden begleitet und Kauf oder Verkauf werden im Optimalfall an der Trendwende getätigt.

Da die Trendwende sich selten ankündigt, bedarf es einer Strategie, um bei DAX & Co. erfolgreich zu positionieren. Diese muss jeder für sich selbst entwickeln. Es empfiehlt sich, Vernunft walten zu lassen und automatisierte Kauf- und Verkaufsmargen in den Trade einzubauen.

Diese Stop-Loss bzw. Stop-Buy-Orders sind Teil des Risikomanagements und dienen dazu, Verluste zu begrenzen und überteuerte Käufe zu vermeiden. Mit der Zeit werden sie Teil der Strategie und wenn sich diese als brauchbar erwiesen hat, sollte ihr treu geblieben werden!

  

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