Aktionäre zeigen Verständnis für die Lage des Autozulieferers
Hella zahlt keine Dividende

Lippstadt (WB/in/ef). Die Aktionäre des Licht- und Elektronikspezialisten Hella mit Sitz in Lippstadt haben am Freitag auf der erstmals im Internet abgehaltenen Hauptversammlung dem vorgeschlagenen Verzicht auf eine Dividende für das vergangene Geschäftsjahr 2019/20 (31. Mai) zugestimmt. Die etwa 500 Anteilseigner, die daran teilnahmen, zeigten Verständnis für die Lage des Autozulieferers.

Samstag, 26.09.2020, 03:00 Uhr
Firmenschild am Stammsitz in Lippstadt. Foto: dpa

Auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs 2020/21 litt Hella unter den Folgen der Corona-Krise . Während der Umsatz im Zeitraum Juni bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro absackte, brach das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) um rund die Hälfte auf 56 Millionen Euro ein.

Aufgrund von Rückstellungen von 169 Millionen Euro beträgt der Verlust für diesen Zeitraum 115 Millionen Euro. Im Vorjahr gab es noch einen Überschuss von 111 Millionen Euro. „Das Umfeld ist für die gesamte Automobilindus­trie nach wie vor sehr herausfordernd“, sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung. Die globale Fahrzeugproduktion sei in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres weiter zurückgegangen. „Jedoch nicht so deutlich wie zunächst angenommen.“ Breidenbach: „Das spiegelt sich auch in unseren Zahlen wider. So haben wir uns insgesamt besser entwickelt als noch zu Geschäftsjahresbeginn erwartet.“

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