Sonderveröffentlichung

Wirtschaft
Wovon Männer träumen - das sind die gängigsten Statussymbole

Wer etwas erreicht hat, will und darf dies auch gerne nach außen zeigen. Hauptsächlich Männer greifen dabei gerne auf verschiedene Prestigeobjekte zurück, die je nach Budget unterschiedlich teuer ausfallen und auch völlig verschieden sind. Beispiele gefällig?

Dienstag, 11.08.2020, 03:38 Uhr aktualisiert: 11.08.2020, 11:42 Uhr
Foto: Pixabay.com, © Pexels, CC0 1.0

Welche Statussymbole sind für welche Zielgruppe wichtig?

Statussymbole lassen sich normalerweise nicht zwingend einem bestimmten Budget oder Alter zuordnen, denn jeder Mann kann sich seine Träume verwirklichen. Manchmal muss er nur etwas länger dafür sparen. Dennoch sind einige Objekte eher für reiche Geschäftsleute geeignet als für den Durchschnittsmann.

Für welche Objekte interessieren sich Geschäftsleute?

Businessleute und Großverdiener greifen beispielsweise gerne zu:

  • Dienstwagen, gerne auch mit Chauffeur
  • Edelfüller
  • Luxus-Aktentasche
  • Maßanzug / Maßschuhen
  • Personal Assistant
  • Prestigeträchtigen Uhren
  • Privatangestellten
  • Repräsentativen Büros
  • Teure Kreditkarten
  • Teuren Smartphones
  • Vielfliegerkarten
  • Wertvollen Gemälde oder Antiquitäten

Mythos Rolex – will jeder Mann eine Rolex?

Bei der Erwähnung prestigeträchtiger Uhren fällt den meisten Menschen sofort die Marke Rolex ein. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die „ Rolex Daytona bei CHRONEXT “. Eine solche zeitlos schöne Uhr zu besitzen, gehört seit Jahren zu den Top Ten der Statussymbole.

Dabei sind diese Uhren tatsächlich auch ab rund 11.000 Euro erhältlich und liegen daher nicht völlig außerhalb der möglichen Reichweite. Diese Uhren besitzen eine faszinierende Geschichte und sind seit ihrer Markteinführung im Jahr 1963 immer noch sehr begehrt aufgrund ihres Designs, ihrer robusten Verarbeitung und der Verwendung als Statussymbol und Wertanlage.

Nicht alle Männer möchten unbedingt eine Rolex besitzen, aber eine hochwertige Markenuhr im gehobenen Preissegment gilt bei Männern seit jeher als ein besonders wichtiges Statussymbol.

Must-Have oder Firlefanz?

Wer besonders viel Geld zur Verfügung hat, kann sich auch Dinge leisten, an die andere Menschen nicht einmal denken würden, beispielsweise handgefertigte Regenschirme oder einen eigenen Koch.

Viele Prominente oder besonders reiche Menschen denken hier jedoch anders. Sie wollen viel Aufmerksamkeit, möchten im Mittelpunkt stehen und sehnen sich nach Beachtung. Daher zählen für sie auch Dinge, die normale Menschen gar nicht unbedingt haben wollen. Leider ist dabei manchmal auch eine gewisse krankhafte Sucht nach Anerkennung der Vater des Wunsches.

Für Großverdiener oder Promis kommen auch Dinge in Betracht wie:

  • Teure Villa
  • Yacht
  • Privatflugzeug
  • Teure Spirituosen, stets griffbereit in Kristallkaraffe auf Tablett
  • Exklusive Privatschulen für die Kinder
  • Luxusurlaub
  • Persönlicher Arzt oder Schönheitschirurg
  • Mitgliedschaft in den richtigen Clubs (Golf, Tennis, Fitness)
  • Rassehunde und Rennpferde oder auch exotische Haustiere

Diese Objekte sind out

Bisher begehrte Objekte wie exklusive Zigarillos und verschiedene Pelzbekleidungen exotischer oder seltener Tiere sind immer weniger gefragt. Denn der Tierschutz spielt auch in der gehobenen Gesellschaft eine immer größere Rolle und auch für Gutverdiener kann zu viel Rauchen gefährlich sein.

Welche Statussymbole sind auch etwas für den Durchschnittsmann?

Jeder kann sich grundsätzlich viele seiner Lieblingsobjekte zusammensparen. Häufig zählt schon ein Eigenheim zu einem individuellen Statussymbol. Darüber hinaus sind hochwertige Smartphones, Luxusreisen oder teure Haustiere wie Rassehunde kein Privileg der Millionäre. Hingegen benötigt eine durchschnittliche Familie auch für einen besonderen Urlaub keinen  Privatjet. Was sollte man auch damit anfangen, wenn man nur einmal im Jahr verreist? Oder in den Zeiten der Pandemie aufgrund der aktuellen Reiseerschwernisse gar keine Lust dazu hat?

Dennoch gibt es einige gängige Statussymbole, die für alle Männer eine wichtige Rolle spielen.

Dazu gehören hochwertige Objekte wie:

  • Autos
  • Uhren
  • Schmuck
  • Markenkleidung
watches-3518474_1280
Foto: Pixabay.com, © SNCR_GROUP, CC0 1.0

Spielt die Marke eine Rolle?

Welcher Mann welche Marken bevorzugt, ist in diesen Fällen übrigens sehr unterschiedlich. Grundsätzlich, das ist kein Geheimnis, zählt der Mercedes als Statussymbol unter den Automarken. Dennoch darf es bei einigen auch etwas teurer sein – oder auch anders. Warum nicht ein Tesla, ein Hummer oder einen Porsche kaufen? Der Traum vieler Männer.

Dasselbe gilt für Uhren. Natürlich ist die oben erwähnte Rolex das Urgestein eines Statussymbols, doch es gibt noch weit mehr Luxusmarken, die ebenso einer breiten Anhängerschaft erfreuen. Dazu gehören beispielsweise Cartier, Zenith, Patek Philippe, Breitling, Piaget oder die Chronografen von Audemars Piquet.

Ebenso verhält es sich bei der begehrten Markenkleidung oder dem Schmuck. Für Männer insbesondere repräsentative Manschettenknöpfe.

Hätten Sie es gewusst?

Auch eine Privatinsel ist für den Durchschnittsverdiener durchaus erschwinglich!

Viele Promis setzen auf Abgeschiedenheit und kaufen sich daher eine schicke Privatinsel in der Karibik oder in anderen Gewässern. Doch je nach Lage und Größe der Insel halten sich die Kosten dafür häufig im Rahmen und erfordern ungefähr das Budget einer kleinen Eigentumswohnung in einer teuren deutschen Großstadt.

Sind alle Statussymbole materieller Art?

Auch wenn sich Männer am liebsten Statussymbole kaufen, gibt es doch auch immaterielle Möglichkeiten. Dazu zählen beispielsweise die Bildung sowie akademische Titel. Aber in der heutigen stressigen Zeit besitzen Menschen mit ausreichend Freizeit und Unabhängigkeit einen neidvoll angesehenen Status. Viele legen auch Wert auf moralische Werte und Engagement für die richtigen Dinge, häufig verbunden mit einem bestimmten Posten in einer Organisation (Tierschutz, Politik, Hilfsorganisation).

Woher kommt das Interesse an diesem immateriellen Status?

Statussymbole und Objekte sollten nach Möglichkeit exklusiv sein, um etwas Besonderes zu vermitteln. Dazu zählt auch, Mitglied bestimmter Gruppen oder Elite-Universitäten zu sein. Aber dadurch, dass dieser Luxus heute für immer mehr Menschen zugänglich und erschwinglich ist, können diese Objekte oder Güter keine ausreichende Abgrenzung mehr darstellen.

Wer Last Minute in die Dominikanische Republik reist, ist am selben Ort, den ein Geschäftsmann mit seiner Yacht auch erreicht, nur mit weniger Aufwand. Daher verschwimmen die Unterschiede in einigen Bereichen zusehends.

Die Alternative dazu sind daher die subtileren Statussymbole. Vielleicht steht statt einem übertrieben teuren Spritfresser daher ein edles und teures Rennrad vor der Tür? Auch setzen viele Menschen zunehmen auf moralische Werte, Stil, gute Umgangsformen und Bildung oder ihre Gesundheit.

Fazit: Statussymbole sind zunehmen individuell und immateriell

Alle Männer wünschen sich, ihren erreichten Erfolg auch präsentieren zu können. Die gängigen Symbole wie Maßanzüge, ein teurer Sportwagen und eine Rolex treten dabei aber immer häufiger in den Hintergrund. Denn immer mehr Durchschnittsbürger können sich Luxusgegenstände leisten, die bisher Besserverdienern vorbehalten waren. Daher setzen zunehmend mehr Personen auf subtile Statussymbole oder ein gewisses Understatement. Sie wissen genau, was sie erreicht haben und setzen nicht voraus, dass Fremde ihre ausgewählten Statussymbole verstehen oder interpretieren können müssen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7529813?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198339%2F
1073 Fälle im Mühlenkreis
Der Kreis Minden-Lübbecke meldet für Samstag 1073 akute Corona-Fälle. Zwei Personen sind im Mindener Klinikum verstorben.
Nachrichten-Ticker