Jahrgänge von 2011 bis 2016
Ford ruft mehr als zwei Millionen Autos in Amerika zurück

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford beordert in Amerika wegen möglicher Defekte bei der Türverriegelung zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstätten.

Mittwoch, 10.06.2020, 23:23 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 23:26 Uhr
Blick auf die Ford-Zentrale in Dearborn (USA). Foto: Jeff Kowalsky

Dearborn (dpa) - US-Autobauer Ford ruft Fahrzeuge zurück. Insgesamt seien rund 2,15 Millionen Wagen betroffen, teilt das Unternehmen mit. Konkret geht es um die Modelle Fiesta, Focus, Fusion, Escape, C-Max, Transit Connect und Mustang

Auch Limousinen vom Typ MKZ und MKC der zum Ford-Konzern gehörenden Oberklassemarke Lincoln gehören dazu. Die betroffenen Modelljahrgänge reichen von 2011 bis 2016. Schlimmstenfalls könne sich die Tür während der Fahrt öffnen, warnt das Unternehmen. Ford seien bislang jedoch keine Berichte über Unfälle oder Verletzungen bekannt. Das Problem ist offenbar nicht neu - die jetzigen Reparaturen sind laut Ford nötig, weil einige Teile der Türverriegelung bei zwei vorherigen Rückrufen möglicherweise gar nicht oder zumindest nicht wie vorgesehen ausgetauscht wurden.

Außerdem kündigte der Hersteller am Mittwoch noch einen weiteren größeren Rückruf wegen der Gefahr von auslaufender Bremsflüssigkeit an. Dieses Problem betrifft den schwergewichtigen Pick-up-Truck F-150, der sich besonders bei US-Kunden sehr großer Beliebtheit erfreut. In den Vereinigten Staaten umfasst der Rückruf laut Ford gut 292.000 Fahrzeuge der Modelljahre 2014 bis 2017. Weitere knapp 52.000 Stück müssen demnach in Kanada und Mexiko repariert werden.

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