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Gutes DIY-Essen wird immer populärer

Wer hätte gedacht, dass Paul mal ein echter Küchenheld wird? Bisher war er eher dafür bekannt, auf seine Ernährung nicht wirklich zu achten und eher schnell mal zwischendurch auf Junkfood zurückzugreifen. Und wer hätte gedacht, dass Paul es irgendwann mal hinbekommt?

Montag, 08.06.2020, 12:47 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 12:50 Uhr
Foto: Pixabay.com

Jetzt aber mal ehrlich: Selber kochen? – Aber ja!

Lassen wir die Kirche mal im Dorf und den Spaß beiseite: Was jahrelange Kochempfehlungen von Freunden und Verwandten nicht bewirkt haben, haben viel Zeit zuhause und die fehlenden Möglichkeiten, ein Restaurant zu besuchen, bei vielen geschafft. Das ist auch klar, denn nach 2 Monaten Tiefkühlpizza, fettigen Friteusengerichten, Asiagerichten und Burgern vom Lieferservice sinkt die Lust auf die ungesunde Ernährung rapide. Gleichzeitig nimmt das Interesse auf „richtiges“, also vollwertiges und gesundes, Essen stetig zu.

„Echte“ Gerichte, die mindestens aus 3 Zutaten bestehen, eventuell sogar noch gekrönt von einem leckeren Dessert: Das ist doch gleich was anderes. Neben der Lust am Verspeisen der selbst kreierten Gerichte, bekommt man außerdem gleich noch Ideen für kreative Kochexperimente in der Küche.  Wie wäre es mit einer Vorspeise oder einem raffinierten Amuse-Gueule?

Zuhause selber kochen – eine Krise kann auch eine Chance sein!

Es ist tatsächlich erstaunlich, wie sehr und schnell sich Gewohnheiten ändern können, wenn die bisherige Alltagsroutine durch eine Krise wie Corona durchbrochen wird. Aber häufig ist eine Krise auch eine Chance auf Verbesserung! Glückwunsch für alle, die es bereits geschafft haben, eine nachhaltigere, frischere und gesündere Ernährung in ihren – neuen – Alltag zu integrieren.

Allerdings gibt es sicher immer noch Einige, die sich zwar eine gesündere und abwechslungsreichere Ernährung wünschen, aber das Thema Kochen lieber gern vermeiden: Was koche ich bloß zum Mittagessen? Was gibt es zum Abendessen? Und überhaupt, Kochen, wie funktioniert das? Die gute Nachricht ist: So schwer ist es gar nicht! Im Folgenden findet ihr ein paar Tipps und Anregungen, wie es trotzdem zuhause mit dem Kochen klappt.

Für alle, denen das in Eigenregie zu schwierig erscheint, gibt es heutzutage auch tolle Lösungen wie zum Beispiel Kochboxen mit Rezeptvorschlägen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Rezepte und Zubereitungshinweise schon zusammen mit den benötigten Lebensmitteln praktisch nach Hause geliefert werden. 

Selbst kochen kann so viel Spaß machen

Kochen sollte Freude bereiten. Das kann manchmal ein Prozess sein, der sich erst entwickeln muss. Jeder, der ihn bereits durchlaufen hat, kann das bestätigen: Mit jedem weiteren Gericht, an das man sich heranwagt, verbessert sich die Qualität und auch die eigene Raffinesse beim Kochen. Belohnt wird das Ganze durch unvergleichliche Geschmackserlebnisse.

Gerade als Kochanfänger sollte man die Messlatte jedoch nicht zu hoch legen. Die Ziele müssen immer realistisch und erreichbar bleiben. Sonst bleibt ein Erfolgserlebnis aus und Frustration macht sich schnell breit. Aber keine Panik: Auch die einfachsten Gerichte können superlecker sein. Unsere Beispiele beweisen es.

Schnell umgesetzt & einfach lecker  

Selbstgemachte Pasta ist zum Beispiel eines dieser Gerichte, welches einfach zubereitet ist, aber mannigfaltig variiert werden kann. Und zwar nicht nur in der Form der Pasta, sondern auch mit vielfältigen Soßen. Und passable selbstgemachte Pasta zuzubereiten, ist nicht ansatzweise so schwierig, wie ihr vielleicht denkt. Weiter unten findet ihr ein Rezept für frische Pasta, das ganz einfach zuhause nachzukochen ist. Weitere tolle Gerichte mit wenigen Zutaten, die schnell gekocht sind und superlecker schmecken:

  • Kartoffelpuffer, herzhaft oder süß
  • Milchreis mit Zimt und Zucker
  • Leckere Tortilla oder Omelette
  • Gemüseeintopf, veggie oder mit Fleisch
  • Schmorgerichte jeglicher Art
  • Strammer Max mit sauren Gurken

Die Liste mit einfachen, schnellen Gerichten, lässt sich beliebig erweitern. Bei fehlender Kreativität empfiehlt sich auch eine kurze Onlinerecherche auf Kochportalen: Hier kann man sich von den Ideen anderer Hobbyköche inspirieren lassen.

Selbstgemachte Pasta

Pasta kann ganz einfach und schnell hergestellt werden und schmeckt einfach richtig gut. Vorausgesetzt, die Motivation stimmt.

Der Teig – lecker mit nur wenigen Zutaten!

Für 2 Portionen Pasta braucht ihr:

  • 200 Gramm Mehl Typ 405
  • 2 Eier
  • 1 Esslöffel Olivenöl.

Das Vorurteil, dass in traditionelle, italienische Pasta kein Ei gehört, ist eben nur ein Vorurteil. Das Ei gibt dem Pastateig mit seinem Eigelb Aroma, sorgt mit dem Eiweiß für Bindung und gibt nicht zuletzt auch Biss. Selbstverständlich klappt der Pastateig aber auch ohne Eier.

Teig zubereiten

Das Mehl wird in eine Schüssel gefüllt, die Eier und das Öl hinzugegeben und die Masse vermengt, bis ein recht bröckeliger Teig entsteht. Jetzt folgt der harte Teil: Kneten, kneten und nochmals kneten – mit den Händen! Nach zirka 10 Minuten kräftigen Knetens formt man 3 kleine Kugeln aus der nun homogenen Masse und legt sie ca. 30 Minuten zum Ruhen unter eine Frischhaltefolie oder ein Handtuch. Sollte der Teig zu trocken oder aber zu flüssig sein, kann noch etwas lauwarmes Wasser oder mehr Mehl hinzugegeben werden.

Teig ausrollen und Pasta formen

Für diesen Arbeitsschritt muss die Arbeitsfläche gut eingemehlt werden. Die Teigkugeln mit einem ebenfalls bemehlten Nudelholz ca 2–4 mm stark ausrollen und immer wieder Mehl nachgeben, damit nichts anklebt. Anschließend den Teig zu Rollen formen und mit einem scharfen Messer in ca. 0,5–1cm dicke Streifen schneiden. Diese kann man nun vorsichtig mit den Händen aufdröseln oder locker auf die Arbeitsfläche „werfen“, um sie zu entwirren.

Zubereitung

Die Pasta kann nun entweder sofort gekocht werden oder für später haltbar gemacht werden. Für letzteres kann sie einfach über einer Leine getrocknet werden. Möchte man die Pasta gleich frisch verzehren, legt man sie in kochendes Salzwasser. Hier ist die Pasta schon nach wenigen Minuten Kochzeit fertig. Das kann mit einem kleinen Trick getestet werden: Eine einzelne Nudel an die Fliesenwand der Küche geworfen, bleibt dann kleben, wenn die Pasta fertig ist. Dann noch schnell eine Tomatensoße hinzufügen und voilà.

Das war doch gar nicht so schwer. Und mit Stolz auf die eigene Leistung, schmeckt die Pasta gleich nochmal so gut. Oder aber in Gesellschaft: Schließlich kann man ja auch in geselliger Runde für andere Kochen.

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