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Es geht auch ohne Friseur: wie man die Haare selber färben kann

Haare färben ist kein Hexenwerk! Was aber dabei rauskommen kann, wenn man es zum ersten Mal macht oder dabei gewisse Regeln nicht berücksichtigt, kann dann schon aussehen wie Hexenwerk. Spaß bei Seite, gerade in den Zeiten der aktuellen Einschränkungen und den damit verbundenen Defiziten im Bereich Friseurbesuch mussten viele oft selber Hand anlegen. Gerade wenn es darum ging, entstehende und herauswachsende Ansätze nach zu kolorieren. Alle die ohne Vorkenntnisse das Vorhaben, sich komplett umzufärben angegangen sind und sich über ein fehlgeschlagenes Ergebnis wunderten, sei gesagt: Wenn ihr Zahnschmerzen habt, geht ihr ja auch nicht zum Metzger!

Mittwoch, 03.06.2020, 14:25 Uhr aktualisiert: 03.06.2020, 14:28 Uhr
Foto: pixabay.com

Aber Spaß bei Seite, das Ergebnis lässt sich definitiv auch in Kausalität zu den verwendeten Produkten setzen. Will man beispielsweise auch als Laie gute Ergebnisse erzielen, lassen sich zum Beispiel im Bereich der Tönungen die Wella Color Touch Produkte empfehlen. Dabei handelt es sich um eine halb-permanente Intensivtönung, welche facettenreiche Nuancen von naturell bis aufregend bietet. Im Bereich der Haarfarben bietet Wella ebenfalls brillante Produkte wie zum Beispiel Wella Koleston an. Selbstverständlich bieten namhafte Produkte wie die von Wella, L´oréal oder auch Haarfarben von Schwarzkopf keine Garantie, dass Laien damit perfekte Ergebnisse kreieren werden. Sicherlich tragen hochwertige Markenprodukte jedoch zu einem BESSEREN Ergebnis bei. Nachstehend einige Tipps die man als absolutes Minimum beachten sollte wenn es darum geht sich selbst mit Haarfarben zu behandeln.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wie bei so vielen Dingen im Leben ist die Vorbereitung eben auch beim Haare färben die halbe Miete. Berücksichtigt man dabei einige essenzielle Dinge, so kann man das Ergebnis definitiv in Richtung „erfolgreich“ optimieren. Fangen wir einmal damit an das es keine gute Idee ist, sich die Haare direkt vor dem Färben frisch zu waschen. Natürlich sollten die Haare nicht ölig sein oder vor Fett triefen, dennoch sollte man sie eben auch nicht direkt davor waschen. Wenn man also vor hat sich die Haare zu färben, sollte man dies am besten am Abend tun und sich die Haare waschen wenn man aus der Arbeit kommt. So reinigt man das Haar von Styling Resten, Cremes, Tagesdreck etc. gibt ihm aber ein wenig Zeit zu regenerieren bevor man es erneut „stresst“. Wichtig: Keine Kur danach verwenden. Des Weiteren empfiehlt es sich Shampoos und Spülungen zu verwenden die auf koloriertes Haar abgestimmt sind.

Vorbereitung bedeutet auch dass man sich alle benötigten Hilfsmittel und Accessoires zurechtlegt. Mit der Farbe an den Händen lässt es sich nur bedingt gut ein altes Handtuch finden. Womit wir weitermachen, denn man sollte liebe nur Handtücher verwenden auf die man später verzichten kann. Gerade wenn man dunkle Farben verwendet. Auch ein zweites Paar Handschuhe kann nicht schaden parat zu haben. Es kann immer eine Situation entstehen in der man etwas tun muss und die Handschuhe auszieht. Dann benötigt man Neue. Der Wecker des Smartphones kann unmittelbar vor Beginn eingestellt werden, dass muss man dann nicht mit verschmierten Händen tun. Achtung die Einarbeitungszeit mit in die Einwirkzeit einbeziehen.

Mächte man nicht schrubben und scheuern, so ist es ratsam sich die Haut an den Haaransätzen vorsichtig einzucremen oder einzufetten. Hierzu kann man eine Bodylotion nutzen. Einige Selbstfärberinnen schwören auf Vaseline. Aber Achtung – nur die Haut und nicht die Haare. Wo Fett in den Ansätzen ist oder Creme, wirkt keine Färbung oder Tönung. Auf jeden Fall kann man direkt nach dem Einmassieren der Farbe, mit Papiertüchern überschüssiges Material prima an den Konturen wegwischen ohne lästige Farbereste im Gesicht oder am Hals zu haben. Beim Auswaschen der Farbe nach der Einwirkzeit verschwinden die leichten Schatten dann auch gänzlich. Macht man dies nicht und arbeitet unsauber, kann man mit viel Pech schon mal 2 Tage sehr unvorteilhaft aussehen.

Was ist noch wichtig?

Auf keinen Fall sollte man unterschiedliche Produkte kombinieren. Wenn man viel Haar hat, sollte man dasselbe Produkt mehrfach kaufen um auf die benötigte Menge zu kommen. Man sollte vom Ansatz ausgehend in die Spitzen hineinarbeiten und nicht andersrum. Die Einwirkzeit am Ansatz verlängert sich so, was gut fürs Ergebnis ist. „Aftercare“ in Form von Spülungen und oder Pflegeprodukten wie zum Beispiel L'Oréal Professionnel von L'Oréal Paris ist wichtig und regeneriert das angegriffene und gestresste Haar. Wenn einem das Ergebnis wichtig ist, sollte man vorher schauen und sich informieren ob die Grundvoraussetzungen auch stimmig sind.
Es ist mitunter schwer, tiefschwarzes Haar dunkelblond zu tönen. Hierzu sollte man eventuell vorher blondieren. Beim Blondieren kann es zu unangenehmen Grünstichen, Gelbtönen oder auch abhängig von der vorherigen Natur- oder Färbefarbe zu oranger Haarpracht führen. Begriffe und Wirkungsweisen von Produkten wie Abmattieren, Farblehre und so weiter und sofort sollte man zumindest mal gelesen haben. Man kann also viel richtig und viel falsch machen wenn es um das Experiment Haare färben geht. Besser ist definitiv sich vorher einige Tutorials anzusehen. Wer es bewusst in diversen Rottönen versuchen möchte und dem Zufall wenig Spielraum überlassen will, kann zuversichtlich auf die Collection L'Oréal Majirel zurückgreifen, die gerade im Rotspektrum viele verschiedene schöne Nuancen bietet.

Fazit Haare selber färben

Ist man Perfektionistin und legt Wert auf ein brillantes Ergebnis, sollte man die Finger vom Selbstfärben lassen und zum Friseur gehen. Gott sei Dank lockert sich ja gerade alles wieder. Wenn es egal ist, wie das Experiment ausgeht, man Potenzial sieht und lernbereit ist, gut recherchiert und wichtige Vorbereitungen gut umsetzt, kann man auch selbst Hand anlegen. Es ist und bleibt eine Frage der Perspektive.

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