Gebühren bei Ausfall wegen Corona-Krise werden zurückerstattet
Prüfungen unterschiedlich teuer

Bielefeld (WB/in). Die Kammern erheben bei Prüfungen sehr unterschiedliche Gebühren. So zahlt der Betrieb für einen Auszubildenden im Metall-, Elektro- oder IT-Beruf 326 Euro, bei Industriekaufleuten 146 und Verkäufern 84 Euro an die IHK.

Samstag, 09.05.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 09.05.2020, 05:01 Uhr
Ein Gas-Wasser-Installateur bereitet sich auf seine Meisterprüfung vor Foto: dpa

Im Handwerk liegen die Gebühren zwischen 100 und 300 für den ersten Teil und zwischen 150 und 360 für den zweiten Teil der Prüfung. Die Meisterprüfung ist vierstufig und kostet im Handwerk im ersten Teil zwischen 380 und 2300 und in den weiteren Etappen jeweils zwischen 250 und 400 Euro. Diese Gebühren werden in der Regel vom künftigen Meister selbst bezahlt.

Zwischenprüfungen werden bei der IHK und im Handwerk immer öfter durch einen ersten, vorgezogenen Teil der Abschlussprüfung ersetzt. Dies hat für Prüflinge den Vorteil, dass sie bei Nichtbestehen der zweiten Prüfung immerhin einen niedriger einzustufenden Abschluss vorweisen können.

Dort, wo Zwischenprüfungen wegen Corona nicht nur verschoben, sondern ganz abgesagt wurden, werden Gebühren zurückerstattet (IHK) oder nicht erhoben (Handwerk).

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