Beispielrechnung der Deutschen Rentenversicherung
Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Bielefeld (WB/ca). Wer in Kurzarbeit ist, muss dadurch keine dramatischen Einschnitte bei seiner Altersrente befürchten.

Montag, 04.05.2020, 05:00 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 06:28 Uhr
Die Einbußen aufgrund von Kurzarbeit halten sich bei der Rente in Grenzen. Foto: dpa

Bei einem Durchschnittsverdiener, der sechs Monate Kurzarbeit Null habe, liege das Rentenminus bei gut drei Euro im Monat. Das hat eine Beispielrechnung ergeben, die die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen in Münster für das WESTFALEN-BLATT erstellt hat.

Diese Rechnung basiert auf einem Bruttoeinkommen von 3400 Euro monatlich, dem aktuellen Durchschnitt aller Rentenversicherten. DRV-Sprecher Marcus Kloppenborg: “Während der heute häufigen Variante Kurzarbeit „Null”, in der der Arbeitnehmer nicht arbeitet, werden seine Rentenbeiträge auf der Basis von 80 Prozent seines regulären Arbeitsentgelts vom Arbeitgeber gezahlt.

3,33 Euro niedrigerer Rentenanspruch

Das entspricht in unserem Beispiel einem Verdienst von 2720 Euro. Sechs Monate Kurzarbeit ergeben bei dieser Summe aktuell ein Rentenplus von monatlich 13,30 Euro. Ohne Kurzarbeit würde sich im gleichen Zeitraum ein Rentenplus von 16,63 Euro ergeben. Das halbe Jahr Kurzarbeit würde also einen um 3,33 Euro niedrigeren Rentenanspruch bedeuten.”

Wenn jemand nicht Kurzarbeit „Null” habe, sondern noch etwas arbeite, falle die Einbuße noch geringer aus. Kloppenborg: „Eine zusätzliche Aufstockung dieser Beiträge durch den Arbeitnehmer ist allerdings nicht möglich.”

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