Kontoführung ohne Geldeingang teurer – Zurückhaltung bei OWL-Instituten Weitere Banken erhöhen Preise

Bielefeld (WB). Ohne Lohn- oder Rentenzahlungen auf ihrem Girokonto drohen immer mehr Bankkunden Zusatzkosten. Nach einer entsprechenden Ankündigung für das bislang kostenlose Girokonto der mit 9,5 Millionen Kunden größten deutschen Direktbank ING könnte auf Verbraucher eine neue Preiswelle zurollen. Wie bereits gemeldet, erhebt die ING von Mai an monatlich 4,90 Euro, falls nicht mindestens 700 Euro Lohn, Gehalt oder Rente im Monat auf dem Konto eingehen.

Von Oliver Horst
Die Direktbank ING verlangt künftig eine Kontenführungsgebühr.
Die Direktbank ING verlangt künftig eine Kontenführungsgebühr. Foto: dpa

Bei der Sparda-Bank West, die auch Kunden und zwei vor der Schließung stehende Filialen in OWL hat, kostet das Online-Girokonto ohne Lohn- oder Renteneingang ab 1. April statt 2,50 Euro drei Euro im Monat. Für das Flex-Girokonto werden unabhängig vom Geldeingang dann sechs statt 2,50 Euro fällig. Für alle Kunden – auch jene mit einem weiterhin kostenlosen Onlinekonto mit Geldeingang – verteuern sich zudem weitere Leistungen. Die Bankkarte kostet künftig 20 statt zwölf Euro im Jahr. Zudem erhöhen sich die Preise für Abhebungen an Geldautomaten anderer Institute. Und Nutzer des Online-Girokontos zahlen für Vorgänge am Schalter oder an Service-Automaten mehr.

Umfrage unter Instituten in OWL

Einer Umfrage unter Instituten in OWL zufolge gibt es derzeit bei den meisten keine konkreten Pläne für Gebührenerhöhungen:

Bei den Sparkassen Bad Oeynhausen-Porta Westfalica, Höxter sowie Minden-Lübbecke und der Volksbank Lübbecker Land sind Preiserhöhungen derzeit nicht geplant.

Die Sparkasse Bielefeld hatte zum Jahreswechsel die Kontogebühren erhöht. Bei der Sparkasse Rahden seien „Anpassungen nicht ausgeschlossen“.

Die Volksbank Schnathorst hält höhere Preise im Zahlungsverkehr Ende 2020 für möglich.

Die Verbund-Volksbank OWL erklärt, „jedes Jahr die Gebühren und Preise zu prüfen“.

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh spürt „eine höhere Kunden-Sensibilität“ und eine „steigende Nutzung der einfachen Funktion des Kontowechsel-Services“ auf ihrer Internetseite.

Kommentare

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“Demokratie ist....


, wenn vier Fuechse und ein Hase sich darueber unterhalten, was es zum Abendessen geben soll.” (Lisa Fitz)


Wer etwas anderes meint hat nichts verstanden.

Andere sagen, Konsensfindung durch Mehrheitsbildung.

Letzteres setzt aber voraus, dass eben auch Minderheiten vertreten sind und gewuerdigt werden.

Realiter wird die Minderheit vor den Kopf gestossen mit weiter wachsendem Vergnuegen.

Wie sagte die daenische Koenigin zu Stoertebecker?

“Will er etwa die goettliche Ordnung anzweifeln?”

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..... und wieder werden die Arbeitslosen ohne Leistungsbezug getreten.

Gibt’s da eigentlich Kopfgeld?

Man muss sich das mal ueberlegen. Man bekommt also als Arbeitsloser, der kein Hartz IV bekommt, weil man zuviel gespart hat, nicht nur kein Hartz IV, sondern darf auch noch seinen Krankenkassenbeitrag (+PV) in Hoehe von monatlich 195 Euro bei oft einem negativem Einkommen (der EZB und den Banken sei Dank) komplett selber zahlen. Das ist soviel wie man als Arbeitnehmer bei brutto 2100 Euro bezahlt bzw. Soviel wie man als Kleinselbststaendiger bei ungefaehr 1061,- Euro brutto bezahlt.

Ich weiss jetzt allerdings nicht wie man auf das schmale Brett kommt, jemanden, der seit 35 Jahren in die Gesetzliche Krankenkasse als Arbeitnehmer einbezahlt ploetzlich als Selbststaendigen mit Null Einkommen zu betrachten.

Ein Solidargemeinschaftmitversicherter zahlt gar nichts, ein Hartzer bekommt den Beitrag komplett bezahlt und ein freiwillig versicherter Rentner auf Antrag die Haelfte bezahlt.

Dieser Quatsch, also der Krankenkassenbeitrag eines Arbeitslosen ohne Leistungsbezug, stammt aus einer Zeit mit komplett anderen Ranbedingungen.

Ach so, der am wenigsten verdienende Midijobber bezahlt mit Arbeitgeber um 65 Euro.

KRANK!!!

Das ist eine durch nichts mehr zu rechtfertigende Ungleichbehandlung!

Also ich zumindest koennte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich diesen Mist verbrochen haette oder ihn nicht zumindest schleunigst aenderte.

Na, ist ja auch irgendwie schoener sich selbst die Diaeten zu erhoehen, und am Ende des Tages eine huebsche Pension zu kassieren, ohne jemals Beitraege bezahlt zu haben.

2 Kommentare

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