„Stellvertretend für die Innovations- und Start-up-Nation” Israel – Verleihung am 3. September
Reinhard-Mohn-Preis an Nechemia Peres

Gütersloh/Tel Aviv (WB). Der Reinhard-Mohn-Preis geht in diesem Jahr an den 61-jährigen israelischen Unternehmer Nechemia („Chemi“) Peres. Die Verleihung findet nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung am 3. September in Gütersloh statt.

Dienstag, 11.02.2020, 10:40 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 20:38 Uhr
Nechemia Peres Foto: Bertelsmann-Stiftung

Der Sohn des früheren israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres (1923-2016) wird für sein Engagement als Vorsitzender des 1996 vom Vater gegründeten „Peres Center for Peace and Innovation“ in Tel Aviv ausgezeichnet. Er fördere mit großer Tatkraft und Weitsicht Innovationen und wirtschaftlichen Fortschritt in seinem Land.

Dependance in Berlin geplant

Peres stehe stellvertretend für die „Innovations- und Start-up-Nation“ Israel, heißt es in der Begründung für die Preisvergabe. Er habe zudem die gesellschaftliche Diskussion über Innovationen und ihre positiven Potenziale maßgeblich mitgestaltet. Und er unterstütze ein friedliches Zusammenleben aller Bürger Israels sowie einen dauerhaften Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn im Nahen Osten. Aktuell plant Peres in Berlin eine Dependance des „Peres Center for Peace and Innovation“ einzurichten.

Chemi Peres führt außerdem einen Fonds, der junge Unternehmen fördert. 2018 hat er das „Israeli Innovation Center” eröffnet, das erste und größte Besucherzentrum seiner Art. Im vergangenen Jahr zog es über 75.000 Besucher aus aller Welt an, die sich für das Innovationsmodell Israel interessieren. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung und Tochter des Namensgebers für den Reinhard-Mohn-Preis, erklärt: „Chemi Peres zeigt, wie Innovationen Menschen zu individuellem und gesamtgesellschaftlichem Wohlstand verhelfen können und gleichzeitig zur friedlichen Entwicklung von Gesellschaften beitragen. Er ist als Mensch und Unternehmer ein Vorbild für alle, die unternehmerische Verantwortung im Sinne der Gesellschaft wahrnehmen.”

Der Reinhard-Mohn-Preis wird seit 2011 vergeben. Preisträger waren bisher unter anderem Kofi Annan (2013), der Gründer des Forums von Davos Klaus Schwab (2016), der ehemalige estnische Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves (2017) und Ex-Bundespräsident Joachim Gauck (2018) .

 

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