24 Jahre nach der Einführung startet in Harsewinkel die Produktion der zweiten Generation des Lexion
Stärkster Claas-Mähdrescher noch stärker

Harsewinkel (WB). In der Mähdrescher-Flotte von Claas ist der Lexion größte. 24 Jahre nach Einführung des Spitzenmodells hat der Harsewinkeler Landmaschinen-Hersteller die Reihe grundlegend überarbeitet.

Donnerstag, 01.08.2019, 13:21 Uhr aktualisiert: 02.08.2019, 13:40 Uhr
Die zweite Generation des Claas-Mähdreschers Lexion fährt auf. Foto: Claas

Landwirte, die sich einen Lexion der zweiten Generation zulegen wollen, müssen schon etwas tiefer in die Tasche greifen: Für etwa 330.000 Euro, so der Grundpreis, könnte man sich auch ein neues Eigenheim zulegen. Die teureren Modell kosten sogar bis zu 700.000 Euro.

Insgesamt setzt sich die Lexion-Reihe aus 13 neuen Modellen mit Motorleistungen zwischen 313 und 790 PS zusammen. Kern sind die neuen, bis zu 14 Metern breiten Mähwerke.

Ernteleistung 25 Prozent höher

Die Ernteleistung des Spitzenmodells liegt nach Angaben von Claas um 25 Prozent über dem Vorgängermodell. »Eine Tonne Getreide dreschen wir heute mit der Energie aus einem Liter Diesel in weniger als einer Minute«, sagt Produktmanager Klaus Schäfer. Entsprechend wurde der Tank für das gemähte Korn vergrößert. Er hat jetzt nach Auskunft von Schäfer das Volumen von 128 Standard-Badewannen. In 100 Sekunden könne er komplett entleert werden.

Deutlich verbessert ist Claas zufolge beim Lexion 2.0 auch das Fahrassistenzsystem . Dank künstlicher Intelligenz optimiere es selbstständig die Maschinenleistungen permanent weiter.

 

 

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