Erfahrung und Solidität»
Frankreich drängt auf EU-Kandidaten für Lagarde-Nachfolge

Christine Lagarde wird EZB-Chefin und das Rennen um den IWF-Chefposten ist damit eröffnet. Frankreich hält den Anspruch der Europäer aufrecht.

Montag, 08.07.2019, 16:49 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 16:52 Uhr
Christine Lagarde, die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, soll Mario Draghi an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) nachfolgen. Foto: Michel Euler

Brüssel (dpa) - Frankreich drängt auf eine rasche Einigung auf einen europäischen Kandidaten für die Neubesetzung des Chefpostens beim Internationalen Währungsfonds.

Eine schnelle Entscheidung sei nötig, sagte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire beim Treffen der Eurofinanzminister in Brüssel. Er hoffe, dass es einen gemeinsamen Kandidaten geben werde, mit «Erfahrung und Solidität».

Die derzeitige IWF-Chefin Christine Lagarde soll im November die Nachfolge von Mario Draghi an der Spitze der Europäischen Zentralbank EZB antreten.

Der Chefposten beim IWF wird traditionell von einem Europäer besetzt. Die Französin Lagarde hatte die Position 2011 von ihrem Landsmann Dominique Strauss-Kahn übernommen. Aus Kreisen der Eurogruppe hieß es, es gebe einen starken Wunsch unter den Staaten, einen gemeinsamen Kandidaten zu nominieren.

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