Zukunftsatlas von Prognos bewertet die Regionen in Deutschland
Gute Aussichten in Gütersloh

Bielefeld (WB). OWL ist auf der Landkarte des vom Prognos-Institut alle drei Jahren aufwändig erstellten »Zukunftsatlas« nicht gerade ein Hotspot. In den meisten Teilregionen werden Chancen und Risiken als »ausgeglichen« bewertet. Nur die Kreise Paderborn und vor allem Gütersloh stuft Prognos deutlich höher als der Durchschnitt.

Samstag, 06.07.2019, 05:00 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Insgesamt wertet die Studie 29 statistische Kategorien aus. Das sind zum Beispiel Bruttoinlandsprodukt und Kaufkraft, Unternehmensgründungen und Arbeitsplatzdichte, Bevölkerungsentwicklung und Kriminalitätsrate. Die besten Zukunftsaussichten haben laut Prognos Stadt und Landkreis München. Stark sind auch Stuttgart und Frankfurt/Darmstadt. Am unteren Ende der 401 Städte und Landkreise liegt Stendal in Sachsen-Anhalt.

Der Kreis Gütersloh belegt bundesweit Platz 73 – nach 72 im Jahr 2016. Das ist in OWL Spitze. Der Kreis Paderborn folgt auf 113: eine leichte Verschlechterung gegenüber Rang 109 vor drei Jahren.

In den vergangenen drei Jahren haben sich die Abstände zwischen den Kommunen deutschlandweit verringert. Das gilt auch für Ostwestfalen-Lippe. Einen deutlichen Sprung nach oben hat der Kreis Höxter gemacht; nach Platz 300 belegt er in diesem Jahr 279. Der Kreis Lippe kletterte 23 Ränge von 236 auf 213. Die kreisfreie Stadt Bielefeld verbesserte sich ebenfalls, und zwar von 163 auf 145. Der Kreis Herford belegt bundesweit Platz 198 (195), der Kreis Minden-Lübbecke 156 (154); beide bleiben damit ein wenig unter der Platzierung von 2016.

Pluspunkte sammelte der Kreis Gütersloh in der Kategorie Innovation, Paderborn bei der demografischen Entwicklung und Bielefeld auf dem Arbeitsmarkt. Nicht besonders ausgeprägt ist in OWL der allgemeine Wohlstand. Gütersloh belegt in der Kategorie deutschlandweit Rang 115 – noch deutlich vor Bielefeld (334).

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