Bundesminister Gerd Müller verschiebt den Start des staatlichen Textilsiegels für
»Grüner Knopf« kommt später

 

Mittwoch, 03.07.2019, 14:19 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 14:36 Uhr
Die Arbeiterinnen in einer modernen Textilfabrik in der Äthiopien nähen Kinderwäsche für den deutschen Markt. Foto: dpa

Bielefeld (WB). Der für Juli angekündigte »grüne Knopf« kommt später. Nach Angaben eines Sprechers des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) wollen mehrere Dutzend Bekleidungshersteller schon von Beginn an bei der Pilophase dabei sein.

Deshalb brauche das Ministerium mehr Zeit für die Prüfung der Anträge. Ursprünglich sollte das Textilsiegel mit zehn Unternehmen an den Start gehen. Nun würden es vermutlich deutlich mehr, hieß es auf Anfrage.

Ökologisch und fair

Der »grüne Knopf«, ein Projekt von Bundesminister Gerd Müller (CSU), steht für das erste staatliche Siegel, das sowohl ökologisch als auch nach fairen Sozialstandards produzierte Kleidung erkennbar machen soll. Bei den Sozialstandards geht es vor allem um gerechten Lohn und humane Arbeitsbedingumgen.

Textilbündnis

Das Siegel ist ein Projekt des Textilbündnisses, in dem sich Unternehmen der Industrie und des Handels sowie Nichtregierungsorganisationen 2013 nach dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch zusammengefunden haben.

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