Distanzunterricht für alle Schulen und alle Jahrgänge in NRW - eingeschränkter Pandemiebetrieb in Kitas
Bis Ende Januar: Kinder bleiben zuhause

Düsseldorf (WB) -

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Familienminister Joachim Stamp (beide FDP) haben am Mittwoch in Düsseldorf ihre Pandemie-Pläne für Schulen und Kindertagesstätten vorgestellt. Demnach bleiben in Nordrhein-Westfalen alle Kinder bis einschließlich 31. Januar zuhause.

Mittwoch, 06.01.2021, 15:06 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 17:24 Uhr
Foto: imago images/Michael Weber

Die neuen Regelungen gelten ab Montag. Demnach gilt wird in den Schulen der Präsenzunterricht bis 31. Januar ausgesetzt. Der Distanzunterricht gilt laut Gebauer auch für Grundschüler und Abschlussjahrgänge.

Lediglich für die Klassen 1 bis 6 soll eine Notbetreuung angeboten werden. Im Fall von Schülern mit Sonder-Förderbedarf gelte diese auch für ältere Jugendliche, so die Schulministerin. Eltern werden allerdings aufgerufen, ihre Kinder zu Hause zu lassen.

Bis 31. Januar sollen Klassenarbeiten nur aus zwingenden Gründen geschrieben werden.

Die Einschnitte seien „schmerzhaft“, räumte Gebauer ein und betonte, dass die Schulen bei einer Lockerung in der ersten Runde berücksichtigt würden.

Familienminister Stamp erläuterte die Pläne für die Kindertagesstätten in NRW. Demnach gilt ab Montag auch dort ein eingeschränkter Pandemiebetrieb. Die Kinder sollen in festen Gruppen betreut werden, die Betreuungszeiten werden um zehn Stunden pro Kind reduziert (von 45 auf 35, von 35 auf 25 und von 25 auf 15 Stunden pro Woche). Auch im Bereich der Kitas richtet sich der Appell an Eltern, die Kinder nach Möglichkeit zuhause zu lassen.

Der Bund sieht außerdem zehn zusätzliche Kinder-Krankentage pro Elternteil (20 für Alleinerziehende) und regelmäßige Corona-Tests das Personal vor.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7754018?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2616245%2F
Iran: «Terrorakt» in Atomanlage Natans
Dieses von der iranischen Atomorganisation (AEOI) veröffentlichte Bild zeigt Zentrifugen in der Urananreicherungsanlage Natans.
Nachrichten-Ticker