Energie Hintergrund: Die deutschen AKW und ihre Restlaufzeiten

Berlin (dpa) - Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung ihre Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke zurückgenommen und einen schrittweisen Atomausstieg beschlossen.

Von dpa
Die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Gundremmingen sollen 2017 und 2021 abgeschaltet werden.
Die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Gundremmingen sollen 2017 und 2021 abgeschaltet werden. Foto: Stefan Puchner

Statt frühestens 2036 soll nun der letzte Meiler bis zum Jahr 2022vom Netz gehen. Acht AKW wurden 2011 sofort abgeschaltet. 2015 folgte ein weiteres. 2017 und 2019 sollen nach bisherigen Plänen jeweils ein AKW folgen, 2021 und 2022 jeweils drei.

Der Rückbau wird jahrelang dauern und Milliarden kosten - hinzu kommen die ungewissen Kosten bei der Endlagerung des Atommülls. Die Restlaufzeiten der noch in Betrieb befindlichen Reaktoren:

Atomkraftwerk Haupteigentümer Restlaufzeit BADEN-WÜRTTEMBERG: Neckarwestheim II EnBW 1989-2022 Philippsburg II EnBW 1984-2019 BAYERN: Isar II E.ON 1988-2022 Gundremmingen B RWE/E.ON 1984-2017 Gundremmingen C RWE/E.ON 1984-2021 NIEDERSACHSEN: Grohnde E.ON 1984-2021 Emsland RWE/E.ON 1988-2022 SCHLESWIG-HOLSTEIN: Brokdorf E.ON/Vattenfall 1986-2021

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