Spengerin beendet Arbeit für Europaparlamentarier Buschmann
Tierschützer war in der NPD

Spenge/Brüssel (WB/mat). Nele Sophie Wilmking (21) aus Spenge (Kreis Herford) beendet ihre Mitarbeit im Büro des Europaparlamentariers Martin Buschmann (Tierschutzpartei) . Am Wochenende enthüllte das „Wochenblatt“ aus Buxtehude (Landkreis Stade), dass der heute 49-jährige Politiker zwischen 1992 und 1996 Mitglied der NPD gewesen und 1993 zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Harburg-Land gewählt worden sein soll.

Dienstag, 28.01.2020, 19:48 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 21:48 Uhr
Martin Buschmann war in der NPD. Foto: Mattana

„Ich distanziere mich von Martin Buschmann, gegen den Vorwürfe bezüglich einer NPD-Vergangenheit laut wurden. Ich habe Martin Buschmann stets als ehrlichen Vertreter von Menschenrechten und als Menschen erlebt, der sozial, demokratisch und diplomatisch für ein multikulturelles Europa kämpft. Zudem ist ihm Tierschutz eine Herzensangelegenheit. Als Teil seines Assistententeams wurde ich nicht über sein früheres politisches Engagement aufgeklärt, sondern erfuhr durch die Veröffentlichung am 25. Januar erstmals von den Vorwürfen. Resultierend aus diesem gravierenden Vertrauensbruch, der das Fundament erfolgreicher Arbeit zerstört hat, sehe ich mich gezwungen, die Zusammenarbeit einzustellen“, sagte Nele Sophie Wilmking dem WESTFALEN-BLATT.

Nach seiner Wahl ins Europaparlament hatte sich Buschmann der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL) angeschlossen. Laut „Spiegel“ soll er aus der Fraktion ausgeschlossen werden.

Buschmann erklärte seine Vergangenheit in der rechtsextremen NPD bei Facebook so: „Ich hatte mich damals in eine Frau verliebt, die dort Mitglied war. Diese Partei agierte wie eine Sekte. Wenn man als junger Mensch erst einmal dabei ist, ist es schwer, den Gruppendynamiken standzuhalten.“

Kommentare

Mathias Anderer  wrote: 29.01.2020 14:56
Können (ehemalige) Mitglieder einer Rechten Partei keine Tiere schützen? Um was geht es der Tierschutzpartiei eigentlich? Um Tierschutz oder um das manifestieren linker Ideologien?
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