Miteinander verheiratete Politiker bilden in der Pfalz eine Fraktionsgemeinschaft
Kommunalvertretung: CDU und AfD bilden Fraktionsgemeinschaft

Frankenstein (dpa). Zwei miteinander verheiratete Politiker der CDU und der AfD haben in einer Kommunalvertretung in der Pfalz eine Fraktionsgemeinschaft gebildet und damit Kritik auf sich gezogen. »Das finden wir nicht gut, nein, das widerspricht allem, was uns wichtig ist und was wir beschlossen haben«, schrieb der designierte Generalsekretär der Landes-CDU, Gerd Schreiner, per Twitter.

Mittwoch, 03.07.2019, 15:33 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 15:36 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

In der 950-Einwohner-Gemeinde Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) haben Monika Schirdewahn für die CDU und ihr Mann Horst Franz Schirdewahn für die AfD die einzigen Sitze für ihre Parteien im Gemeinderat gewonnen. Dem gegenüber stehen zehn Mandate der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Monika Schirdewahn teilte am Mittwoch mit, sie habe wegen der Fraktionsgemeinschaft noch keinen Kontakt zur Landes- oder Bundes-CDU gehabt. Für die Zusammenarbeit gebe es lokale Gründe, etwa eine Kontroverse um Trinkwasser.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen. Über die Fraktionsgemeinschaft hatte zuvor die »Rhein-Zeitung« berichtet.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6746475?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198335%2F
Edmundsson lässt Arminia jubeln
Der Jubel ist riesig: Die Arminen feiern ihren Siegtorschützen Joan Simun Edmundsson (Mitte). Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker