Auch zivile Mannschaften dürfen mitmachen
Wettkampf der Bundeswehr im Sauerland mit einer Premiere

Hallenberg (dpa). Marschieren, Schießen, Klettern, Geländeparcours überwinden - beim Bundeswehr-Wettbewerb »Hochsauerlandmarsch« haben am Samstag 120 Teilnehmer um den Pokal gekämpft.

Sonntag, 07.04.2019, 13:36 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 13:38 Uhr
Dänische Teilnehmer des Bundeswehr-Wettkampfes tragen einen Kameraden einen Hang hoch. Foto: dpa

In Hallenberg im Hochsauerlandkreis mussten die Vierer-Teams körperlich anspruchsvolle Aufgaben bewältigen, wie ein Sprecher des Landeskommandos NRW der Bundeswehr sagte. Mit neun Frauen gab es im Vergleich zu den vergangen Jahren mehr Teilnehmerinnen als zuvor.

Erstmals stand der internationale Wettkampf auch zivilen Mannschaften sowie der Polizei, Rettungsdiensten oder auch der Justiz offen. Unter den Teilnehmern waren neben Soldaten diesmal auch Kräfte der Bundespolizei, der Feuerwehr oder den Maltesern vertreten. Aus den USA, aus Dänemark, den Niederlanden oder der Schweiz waren ebenfalls einige Mitstreiter angereist.

Die ersten Teams kamen am Nachmittag mit Zeiten von bis zu sechseinhalb Stunden ins Ziel. Auf dem 18 Kilometer langen Hindernis-Parcours mussten die Teilnehmer unter anderem über eine 2,50 Meter hohe Wand klettern, auf Ringscheiben schießen, einen Menschen über eine Strecke tragen oder an einer Seilrolle über ein Tal schweben. Nicht jeder sei in allen Disziplinen gut. Darum komme es nicht nur auf Ausdauer und Mut, sondern auch auf Teamfähigkeit an, sagte der Sprecher des NRW-Landeskommandos, Uwe Kort.

Es gebe viele Berührungspunkte zwischen Bundeswehr, Polizei, Rettungskräften oder Hilfsorganisationen wie dem THW, betonte der Bundeswehrsprecher. »Im Alltag kooperieren wir ja auch viel, daher wird der Wettbewerb jetzt auf breitere Beine gestellt, um die Teamfähigkeit und den Austausch noch zu fördern.«

Am Abend sollten die Gesamtsieger aus verschiedenen Kategorien ermittelt und gekürt werden. Insgesamt machten laut Landeskommando NRW gut 14 000 Soldaten und Reservisten in den vergangenen Jahren mit. Damit handele es sich um einen der größten Wettkämpfe der Bundeswehr, der nun zum 32. Mal stattgefunden habe.

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