Letzte fünf Schultage für Prüflinge stehen an
Schulministerin ruft Abiturienten zu friedlicher Mottowoche auf

Düsseldorf (epd). Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die Abiturienten in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, ihre letzte Schulwoche verantwortungsbewusst zu begehen.

Sonntag, 07.04.2019, 13:12 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 13:16 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

»Die Gestaltung der letzten fünf Schultage vor dem Abitur als ›Mottowoche‹ ist mittlerweile eine Tradition an Schulen in Nordrhein-Westfalen, mit der die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs diese besondere Zeit vielfältig und bunt gestalten«, erklärte Gebauer am Sonntag in Düsseldorf. »Voraussetzung für eine freudige und ausgelassene Stimmung ist natürlich immer ein rücksichtvolles und friedliches Miteinander.«

2016 war es in Köln in der letzten Schulwoche der Abiturienten zu nächtlichen Krawallen gekommen, an denen rund 200 Schüler von rivalisierenden Schulen beteiligt waren. Mehrere Jugendliche wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer.

Gemeinsame Vereinbarungen

Gebauer sagte, die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Ausarbeitung gemeinsamer Vereinbarungen vor der Mottowoche zu einem geordneten und friedlichen Ablauf beitragen könnten. Die Bezirksregierungen stünden den Schulen dabei bei Bedarf beratend zur Seite. »Ich empfehle, diesen Weg fortzusetzen und sich vorab gemeinsam darauf zu verständigen, die ›Mottowoche‹ durch ein verantwortungsbewusstes und besonnenes Handeln zu gestalten«, sagte die Ministerin.

Während der sogenannten »Mottowoche« kostümieren sich die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten an vielen Schulen in NRW täglich zu verschiedenen Themen. Nach den Osterferien beginnen dann für die rund 87.100 Abiturienten in NRW die schriftlichen Prüfungen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6524101?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198335%2F
Behinderungen wegen bundesweiter Warnstreiks im Nahverkehr
Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) streiken vor einem BVG Betriebshof in der Stadt.
Nachrichten-Ticker