Für effektiven Klimaschutz
Klimaaktivistin Greta Thunberg bei Demonstration in Hamburg

Kopenhagen -

Nach dem Vorbild der jungen Aktivistin aus Schweden haben Tausende deutsche Schüler begonnen, für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Nun kommt die 16-Jährige selbst zu einem Schulstreik nach Hamburg - und lobt die deutsche Jugend.

Freitag, 01.03.2019, 11:16 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 16:41 Uhr
Klimaaktivistin Greta Thunberg (M) bei einer Kundgebung in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg ist begeistert darüber, wie viele deutsche Schüler sich ihrer Protestaktion angeschlossen haben.

«Was in Deutschland passiert ist, stimmt mich unglaublich hoffnungsvoll. Und die deutschen Schulstreikenden haben bereits Geschichte geschrieben», sagte die 16-jährige Schwedin vor ihrer Teilnahme am heutigen Schulstreik in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. «Deshalb ist es eine große Ehre für mich, an ihrer Seite zu stehen.» Es ist das erste Mal, dass sie für eine Demonstration fürs Klima nach Deutschland kommt.

Lob für deutsche Schüler

Vor rund einem halben Jahr hat Thunberg alleine vor dem Reichstag in Stockholm damit begonnen, für stärkere Klimaschutzbemühungen ihres Landes zu protestieren. Durch Auftritte auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz (Katowice) und beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist sie seitdem weltberühmt geworden. Schüler und Studierende in aller Welt demonstrieren mittlerweile nach ihrem Vorbild unter dem Motto #FridaysForFuture für mehr Klimaschutz, darunter an jedem Freitag Tausende in Deutschland.

Da sie momentan Ferien habe, könne sie durch Europa reisen, um in Brüssel, Paris, Antwerpen und Hamburg an den Schulstreiks teilzunehmen, berichtete Thunberg. Deutschland sieht sie dabei als eines der wichtigsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel an. «Ja, Deutschland ist ein Hauptakteur. Das, was Deutschland tut, hat enormen Einfluss auf die gesamte Welt. Deshalb denke ich, Ihr solltet das als eine großartige Gelegenheit betrachten», sagte sie.

Viele Leute wissen, dass etwas falsch läuft mit dem Klima - aber sehr wenige realisieren die gesamten Konsequenzen der Klimakrise.

Greta Thunberg

Länder müssten ebenso wie Unternehmen und Privatpersonen endlich damit beginnen, die Klimakrise als Krise zu behandeln, so Thunberg. Viele Menschen, darunter auch viele junge, wüssten noch immer nicht, was im Kampf fürs Klima getan werden müsse. «Viele Leute wissen, dass etwas falsch läuft mit dem Klima - aber sehr wenige realisieren die gesamten Konsequenzen der Klimakrise.»

 

 

Kommentare

Günther Birkenstock, Büren  wrote: 06.03.2019 23:21
Klimahysterie bei Kindern angekommen
Die Klimakatastrophenhysterie macht auch vor Kindern nicht halt. So ist es nur zu erklären, dass ein 16-jähriges Mädchen aus Schweden, Greta Thunberg, beim Weltwirtschaftsforum in Davos glaubte, den anwesenden Politikern und Managern die Leviten lesen zu müssen. Zuvor hatte sie bereits im Dezember bei dem Klimagipfel in Kattowitz (Polen) einen ähnlichen Redebeitrag gehalten. Neben dem moralischen Appell, endlich zu handeln, fordert sie in einem einzigen sachlichen Hinweis dazu auf, die fossilen Brennstoffe in der Erde zu lassen. Mit ihrer Protestrede und ihren Protestaktionen (Schulstreik fürs Klima), dem sich noch andere Schüler anschlossen, will sie bewirken, dass die Menschheit endlich mit der Reduktion des Kohlendioxids beginnt. Mir ist es völlig schleierhaft, wie ein Mädchen aus einem Land, das nun wirklich nicht von der Sonne und der Wärme verwöhnt wird, Angst vor einer Temperaturerhöhung hat. Ich bezweifele, ob dieses Mädchen wirklich weiß, was es da sagt, denn die wirklichen Zusammenhänge wird es mit seinen16 Jahren kaum erkennen können. Es spricht also aus meiner Sicht vieles dafür, dass es nur als „Aushängeschild“ – Worten von Kindern zu widerstehen fällt den Erwachsenen schwer – von erwachsenen Klimaaktivisten fungiert, die nur das nachplappern, was die Mainstream-Naturwissenschaftler schon seit Jahren predigen: Erstens ist der so genannte Klimawandel auf die Verbrennung von „klimaschädlichen“ fossilen Brennstoffen zurückzuführen, was zu einer Temperaturerhöhung führt. Zweitens ist die Erhöhung der Durchschnittstemperatur für die Menschheit und den Planeten schädlich. Beide Behauptungen sind zumindest zweifelhaft. Tatsache ist, dass das Kohlendioxid nur zu 0,4 % in unserer Atmosphäre vorkommt und der Mensch auch nur zu drei Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich ist. Dieses Gas ist notwendig für das Wachstum der Pflanzen, ist schwerer als Luft und kann deshalb gar keinen Treibhauseffekt verursachen, da es sich nicht vermehrt in den höheren Luftschichten befinden kann. Das Modell des Treibhauseffektes, das ja von der Vorstellung eines geschlossenen Systems ausgeht – man kennt es von den Glasbauten, die Gärtner verwenden – ist überhaupt nicht auf die Erde übertragbar, da die Erde zum Weltraum gesehen ein offenes System ist. Was die Beobachtungen angeht, so kann man feststellen, dass es seit 15 Jahren keine Erderwärmung gegeben hat, obwohl der CO2-Ausstoß weiter zugenommen hat. Selbst wenn die „Kohlendioxid-Hypothese“ stimmen sollte, wäre dann noch zu beweisen, dass die Temperaturerhöhung schädlich ist. Das Gegenteil ist aber der Fall: Niedrigere Temperaturen haben in der Vergangenheit die Menschen dazu gebracht, ihr Land zu verlassen. Am Ende des so genannten römischen Optimums (ca. 300 v. Chr. bis 400. Chr.), als es auf der nördlichen Halbkugel wieder kälter wurde, haben sich die Völker, wie z. B. die Germanen, nördlich des Mittelmeeres auf den Weg in den Süden gemacht, weil sich das Klima durch Temperaturrückgang verschlechterte. Auch während der kleinen Eiszeit (15. – 19. Jh.) war es in Mitteleuropa so kalt, dass die Menschen wegen schlechter Ernten hungern mussten. Eine solchen kleine Eiszeit könnte uns wieder bevorstehen, denn ähnlich wie während des Maunder-Miniums zwischen 1645 und 1715 (benannt nach dem Astronomen Maunder, der die Sonnenaktivität anhand der Sonnenflecken beobachtet hatte) haben wir auch seit einigen Jahren eine geringere Sonnenaktivität, was zu einer Abkühlung führen kann. Gerade die Länder der nördlichen Hemisphäre, die jetzt noch einigermaßen überleben können, bei denen aber jetzt schon die Vegetationszeit relativ kurz ist, werden dann große Probleme bekommen. Wenn ich in Schweden, Kanada oder gar in Sibirien lebte,
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