Folge der Corona-Krise
Firefox-Entwickler Mozilla streicht ein Viertel der Jobs

Die Umsätze haben sich mit der Corona-Pandemie für den Firefox-Entwickler Mozilla drastisch reduziert. Nun müssen rund 250 Mitarbeiter gehen.

Mittwoch, 12.08.2020, 09:52 Uhr aktualisiert: 12.08.2020, 09:54 Uhr
Das Firefox-Logo vor dem Hauptquartier der Mozilla Foundation in San Francisco. Foto: Andrej Sokolow

San Francisco (dpa) - Der Firefox-Entwickler Mozilla streicht als Folge der Corona-Krise etwa jeden vierten Arbeitsplatz und will sein Geschäft mit der beschleunigten Entwicklung neuer Dienste ausbauen.

Rund 250 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, der Standort in Taiwan wird geschlossen, wie Mozilla-Chefin Mitchell Baker am Dienstag (Ortszeit) ankündigte.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hätten den Umsatz erheblich gedrückt, räumte Baker ein. Eine zentrale Einnahmequelle von Mozilla ist ein Deal mit Google: Der Internet-Konzern bezahlt dafür, dass seine Suchmaschine im Firefox-Webbrowser voreingestellt wird. Google meldete für das vergangene Quartal einen Rückgang der Online-Werbeerlöse.

Bei den neuen Diensten will sich Mozilla unter anderem auf Datenschutz-Angebote für Internet-Nutzer fokussieren, wie Baker ankündigte. Investitionen in Angebote für Software-Entwickler sollen dagegen zurückgefahren werden.

© dpa-infocom, dpa:200812-99-135688/2

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