B51 als Verlängerung der A33 Osnabrück-Paderborn Ortsumgehung bei Belm für Verkehr frei gegeben

Belm (dpa). Eine neue Umgehungsstraße soll den Ortskern von Belm bei Osnabrück künftig vom Durchgangsverkehr frei halten. Am Montag gaben Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann die Ortsumgehung A33/B51 für den Verkehr frei. Auf der rund sieben Kilometer langen Strecke östlich von Osnabrück rollt nun der Verkehr in die Richtungen Diepholz im Norden und Bielefeld im Süden. Sie stellt die Verlängerung der A33 Osnabrück-Paderborn dar.

Auf dieser Autobahn war erst im November die letzte Lücke in Ostwestfalen – zwischen Halle und Borgholzhausen (Kreis Gütersloh) – geschlossen worden.

Bei der neuen Umgehungsstraße haben die Planer bereits eine mögliche Verlängerung der A 33 zur A 1 nördlich von Osnabrück berücksichtigt. Dieses Vorhaben ist aber sehr umstritten und stößt auf großen Widerstand bei Umweltschützern und Bürgerinitiativen.

„Die neue Ortsumgehung sorgt zum einen für eine enorme Lärmentlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner und zum anderen dafür, dass der Verkehr besser fließen kann“, sagte Althusmann. Ferlemann sagte, die Baukosten von 80 Millionen Euro seien gut angelegt.

Die bisherige Ortsdurchfahrt wird von einer Bundesstraße zu einer Kreisstraße herabgestuft. Dadurch gibt es die Möglichkeit, dort den Verkehr zu beruhigen. Das Ortszentrum von Belm könne damit attraktiver gemacht werden, so das Ministerium.

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