Gesundheit
Rotes Kreuz warnt: Jährlich 100 000 Blutspender weniger

Mannheim (dpa) - Der demografische Wandel macht den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes zu schaffen. «Jährlich fallen 100 000 Spender aus und in vielen Gebieten fehlt der Nachwuchs», heißt es beim DRK anlässlich des Weltblutspendertages am kommenden Freitag. Das solidarische Blutspendesystem wanke. Hinzu komme, dass in Deutschland die Zahl der Krankenhausbehandlungen und der Anteil der Patienten über 65 Jahre mit erhöhtem Bedarf an Blut steige. Nur rund drei Prozent der Bevölkerung spenden demnach derzeit - spendetauglich wären rund 33 Prozent.

Samstag, 08.06.2019, 03:44 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 03:46 Uhr

Kommentare

Jasmin  wrote: 08.06.2019 07:58
Wie wäre es mit Bezahlung?
Leute die Blutspenden, retten leben. Genauso wie Ärzte, Sanitäter usw. Warum sollen Blutspender nicht ordentlich bezahlt werden? Man muss sich dafür Zeit nehmen, hin fahren, wird dann auch noch mit Nadeln gepiesakt und bekommt einen feuchten Händedruck dafür.
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