Demonstrationen
Steigende Mieten: Politik diskutiert Enteignungen

Berlin (dpa) - Am Wochenende haben Zehntausende Menschen gegen steigende Mieten protestiert. In Berlin startete ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Darüber diskutiert jetzt die Politik. Grünen-Chef Robert Habeck hält Enteignungen für denkbar, wenn andere Maßnahmen nicht greifen. Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder nannte sie im «Münchner Merkur» dagegen «sozialistische Ideen», die «mit bürgerlicher Politik nichts zu tun» hätten. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner meint zur Debatte: Mit Enteignungen würden Investoren verschreckt, die neue Wohnungen bauen könnten.

Sonntag, 07.04.2019, 22:48 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 22:50 Uhr

Kommentare

franz.B  wrote: 08.04.2019 00:08
Ja, ja, der Herr Habeck
Herr Habeck bedient sich im politischen Geschäft seinem sympatischen Erscheinungsbild und schafft es immer wieder, Postulate, die populistische Tendenzen haben, als fortschrittliche Forderungen zu verpacken. Aber diese sind eben nicht gesamtgesellschaftlich und ökonomisch zu Ende gedacht. Bei Enteignungen wird kein Gesellschafter mehr in den Wohnungsbau investieren und es werden zukünftig noch weniger Wohnungen erstellt.
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So geht das nicht weiter!
Hier wird kein Umsatz gemacht (Symbolbild).
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