Migration Schäuble: Bürger müssen akzeptieren, dass es immer mehr Muslime gibt

Berlin (dpa) - In der Debatte über eine Integration der muslimischen Migranten hierzulande betont Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, dass der Islam inzwischen ein Teil Deutschlands sei. «Wir können nicht den Gang der Geschichte aufhalten. Alle müssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Schäuble geht damit auf Abstand zu Horst Seehofer. Der Innen- und Heimatminister hatte gesagt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, aber hinzugefügt, die hier lebenden Muslime gehörten «selbstverständlich» dazu.

Von dpa

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Schäuble....mehr Muslime

Schäuble in Juni 2016: "Einwanderung solll Europa vor Inzucht und Degeneration retten". Erst werden Staaten wie der Irak, Syrien und Libyen in Asche gelegt, um den müden Europäern einen "Innovationsschub" zu verschaffen. Dann müssen wir Toleranz zeigen. Der damalige Finanzminiter und jetzige Bundestagspräsident fürchtete eine Degeneration der Deutschen mehr als eine Islamisierung. Das Ganze ist nachzulesen in der "Die Zeit". Nun kann ich mir Inzucht in einem geschlossen Raum von annähernd 600 Millionen Menschen nicht vorstellen. Wenn der Islam zur Deutschland gehört, dann müsste Schäuble auch die Frage beantworten können, wo Muslime zur Offenheit und Vielfalt beitragen,. Vielleicht in den No-GO-Areas"? In einem Europa, dass sich schon durch eigene Kulturen, Sprachen und regionalen Identitäten unterscheidet. Hier geht es doch nicht darum, dass globale Flucht- und Migrationsbewegungen das innovatorische Potential in Europa und Deutschland beleben, sondern Krieg, Hunger, Ausbeutung, Landraub und ethnische Säuberungen uns quasi zwingen, den Islam als zu Deutschland gehörig anzuerkennen. Nur weil uns kein grundlegender Wandel im Umgang mit der arabischen und afrikanischen Welt gelingt, müssen wir den Islam, brennende Flüchtlingsheime, Antifa usw. akzeptieren? Wenn der Islam heute zur Deutschland gehört, dann prophezeichee ich, dass 2030 "Deutschland zum Islam" und 2050 "Deutschland dem Islam gehört", so wie es Oezdemir in der "taz" einst forderte.

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