EU Brüssel nimmt Steuerdeals für Ikea in den Niederlanden ins Visier

Brüssel (dpa) - Amazon, Apple - nun Ikea: Die EU-Wettbewerbshüter nehmen mögliche unerlaubte Steuervorteile für den schwedischen Möbelkonzern in den Niederlanden ins Visier. Eine eingehende Prüfung wegen fragwürdiger Steuerregelungen werde eingeleitet, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Demnach ist das Geschäft von Ikea als Franchisemodell organisiert. Das bedeutet, dass die im Fokus stehende Inter Ikea Gruppe nicht Eigentümer der einzelnen Ikea-Geschäfte ist. Stattdessen zahlen alle Ikea-Shops eine Franchisegebühr in Höhe von drei Prozent des Umsatzes an eine Tochterfirma in den Niederlanden.

Von dpa

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.