Kultur
Anti-Stress-Maßnahmen - wie helfen Massagen beim Stressabbau?

Stressbelastungen am Arbeitsplatz nehmen ständig zu. Als Hauptursachen von Stress gelten Zeitmangel sowie überhöhte Anforderungen in Beruf und Privatleben. Um langfristig negative gesundheitliche Folgen zu vermeiden, müssen Stressfaktoren erkannt und vermieden werden. Mit einfachen Maßnahmen wie Entspannung oder Massagen kann Stress gezielt abgebaut werden. 

Freitag, 06.03.2020, 05:10 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 15:14 Uhr
Foto: Colourbox.de

Massagetechniken gegen Stress und verspannte Muskeln

Bei Stress handelt es sich eigentlich um eine normale körperliche Reaktion, die den Organismus in Alarmbereitschaft versetzen und zu Höchstleistungen anspornen soll. Andauernder Stress ist jedoch ungesund und kann das Risiko für Herz- und Kreislaufprobleme, Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen und psychische Erkrankungen stark erhöhen. Eine ausgewogene Work-Life-Balance sowie therapeutische Maßnahmen wie Entspannungstechniken oder Massagen können sich auf den gesamten Körper positiv auswirken und den Stressabbau unterstützen. Massagen sollen über sogenannte Reflexbögen auch wohltuend auf die inneren Organe wirken. Unabhängig von der Massagetechnik werden alle Massageanwendungen als entspannend empfunden. Dabei reagiert die menschliche Psyche auf die sanften Berührungen, indem Stress reduziert wird. Entspannende und vitalisierende Massagen zählen zu den ältesten Heilmitteln. Während einer Massagebehandlung wird die verspannte Muskulatur gelockert, während die Durchblutung und der Stoffwechsel angekurbelt werden. Je nach Massageart ist die Wirkung auf den Körper unterschiedlich. Gemeinsam ist den Massagetechniken allerdings, dass durch Dehnungs-, Druck- und Zugreize das Bindegewebe und die Muskulatur mechanisch beeinflusst werden. Dabei wird die Muskulatur durch die verschiedenen Massagegriffe entkrampft und gestärkt. Zu den positiven Effekten, die mit Massagen in Verbindung gebracht werden, gehören die Linderung von Muskelschmerzen wie Nacken- oder Rückenschmerzen, die Verbesserung der Durchblutung der Oberhaut und tieferer Hautschichten. Am häufigsten werden klassische Massagen, die Verspannungen lockern und die Durchblutung von Muskeln, Sehnen, Bindegewebe und Haut fördern, durchgeführt. Eine Massage kann dazu beitragen, dass der Körper weniger Stresshormone bildet. Gleichzeitig wird beim Massieren die Produktion entspannender Botenstoffe wie Endorphin oder Oxytocin angeregt. Bei Verspannungen der Muskeln und Hexenschuss können Massagen dazu beitragen, verhärtete Muskeln zu lockern, Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Sofern Massagebehandlungen nicht ärztlich verordnet werden, müssen die Kosten dafür vom Patienten übernommen werden. Bei gesetzlich Versicherten wird bei Massagen grundsätzlich ein Eigenanteil fällig. Oft werden deshalb spezielle, mit entsprechender Technik ausgestattete Massagesessel genutzt, die im heimischen Wohnzimmer Platz finden und vibrierende oder knetende Bewegungen manueller Massagemethoden nachahmen. In der Regel ist diese Technologie in der Rückenlehne, den Armlehnen oder der Sitzfläche eingebaut. Meist sind die Modelle zusätzlich mit Luftkissen, die Luft auf- und abpumpen, ausgerüstet. Da im Handel unterschiedliche Massagesessel zu finden sind, sollte auf den Anwendungsbereich geachtet werden, denn nicht jedes Gerät ist für sämtliche Stellen am Körper geeignet. Während sich einfache Massagesessel meist nur zum Massieren der Rückenpartie eignen und lediglich leichte Vibrationen erzeugen, verfügen aufwendiger ausgestattete Modelle über verschiedene Programme, sodass Körperstellen von den Schultern bis zu den Füßen massiert werden können. Es empfiehlt sich deshalb, zunächst Informationen über die Einsatzmöglichkeiten und das Leistungsspektrum verschiedener Geräte einzuholen. Qualitativ hochwertige Massagesessel gibt es hier. Bei einem zur Entspannung, Stressabbau oder zu Wellnesszwecken eingesetzten Massagesessel oder Relaxsessel sollte auf Kriterien wie Komfort, Massagequalität, Funktionalität und Design geachtet werden. Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Massagesessels gehört die Polsterung. Das Polster hat einen wesentlichen Einfluss auf den Sitzkomfort und sollte so stabil sein, dass es auch bei häufiger Anwendung nicht so schnell durchgesessen ist.

Vorprogrammierte Anwendungen und spezielle Massageformen

Bei der Polsterung wird zwischen harten und weichen Materialien unterschieden. Ob weiches oder hartes Polstermaterial bevorzugt wird, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. In der Regel sind hochwertige Polsterungen allerdings leichter zu reinigen. Ein Massagesessel sollte über mehrere Massageprogramme verfügen, sodass Auswahlmöglichkeiten bestehen und das Gerät zur Behandlung von Rückenschmerzen ebenso eingesetzt werden kann wie zur Entlastung der Hüften oder bei Schmerzen im Unterschenkel. Meist gehören Techniken wie die Klopfmassage, Streichmassage und Knetmassage zur Standardausrüstung. Es gibt jedoch auch Geräte, die spezielle Massageformen wie Shiatsu-Massagen oder Rollenmassagen zur Unterstützung der Wirbelsäule ermöglichen. Vorprogrammierte Anwendungen sind per Knopfdruck auf die Fernbedienung abrufbar. Die Massage-Intensität sollte ebenfalls einstellbar sein, damit je nach Bedarf eine intensivere Massage genutzt werden kann. Benutzerfreundliche Massageprogramme zählen ebenso wie die hohe Stabilität zu den Pluspunkten bei Massagesesseln. Obwohl viele Geräte hauptsächlich die Funktion bequemer Fernsehsessel mit Massageprogrammen und Wärmefunktion erfüllen, werden hochwertige Massagesessel häufig auch medizinisch verwendet, da den verschiedenen Massagefunktionen und -arten dieser Geräte ähnliche Effekte zugeschrieben werden wie den Behandlungen beim Masseur.

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