Kultur
Mobilität im Alter: Wenn allmählich alles schwieriger wird

Irgendwann gibt es diesen Moment: Der Wecker klingelt, aber das Aufstehen fällt sichtlich schwer. Nicht etwa, weil die letzte Nacht zu kurz war. Im Rücken macht sich ein unangenehmes Ziehen bemerkbar. Es sind häufig die Gelenke und der Rücken, welche davon künden, dass das Alter unerbittlich voranschreitet. Gegen das Älterwerden hat die Medizin bisher keine Pille erfunden. Trotzdem erreicht der Mensch inzwischen eine Lebenserwartung, an die vor 200 Jahren noch nicht zu denken war.

Dienstag, 03.03.2020, 05:15 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 11:21 Uhr
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Umso wichtiger ist es, auch im Alter noch mobil zu sein. Dies betrifft nicht nur die körperliche Fitness. Auch die geistige Fitness gehört zu den wichtigen Aspekten, wenn es um Lebensqualität im Alter geht. Gerade durch die falsche Ernährung oder Rauchen und Alkoholmissbrauch leidet beides. Welche Risiken ergeben sich aus einer zunehmend eingeschränkten Mobilität? Und was kann dafür getan werden, um Ende doch so lange wie möglich den Alltag selbst organisieren zu können?

Wenn das Alter zur Last wird

Jeder Mensch wird älter. Diese Erkenntnis ist trivial und ein vollkommen natürlicher Prozess. Älter zu werden bedeutet nicht nur, dass jedes Jahr Geburtstag gefeiert werden kann. Altwerden bedeutet auch, dass sich der gesundheitliche Zustand verändert. Bekannt ist der Schulmedizin zum Beispiel, dass mit fortschreitendem Lebensalter die Häufigkeit gewisser Krankheiten steigt.

So nimmt die Inzidenz für Erkrankungen wie:

  • Hautkrebs
  • Darmkrebs
  • Leukämie
  • Herzinfarkt

deutlich zu. Oft macht sich das Alter aber schon lange vor solchen dramatischen Diagnosen breit. Plötzlich fällt das Aufstehen am Morgen deutlich schwerer, die Treppe hat auf einmal ein paar Stufen mehr und die Muskelkraft scheint nachzulassen.

Sturzrisiko steigt im Alter

Solche Situationen sind Ausdruck der biologischen Entwicklung. Besonders im letzten Lebensdrittel ist deutlich zu spüren, dass der menschliche Körper ein Verfallsdatum hat. Mit der schwindenden Muskelkraft kommen ältere Menschen aber nicht einfach nur die Treppe etwas schwieriger hoch. Was deutlich ansteigt ist das Risiko für Stürze.

Durch die zunehmende Demineralisation der Knochen sind diese doppelt gefährlich. Gerade im Winter kann es bei einem Sturz auf die Hüfte sehr schnell zu komplexen Frakturen im Bereich der Oberschenkelgelenke kommen – dort, wo die Gelenkkugel in der Gelenkpfanne ruht. Solche Brüche heilen im Alter sehr viel schlechter aus. Zudem besteht hier immer das Risiko einer Infektion – was zu sehr ausgedehnten Liegezeiten im Krankenhaus führt.

Menschen können gegen das Alter vorsorgen

Aber: Wann es zum ersten Mal im Rücken zwickt und ob schon mit 70 nichts mehr ohne Gehstock funktioniert, liegt am Ende auch in den Händen jedes Einzelnen. Sehr viele Beschwerden und Probleme, die heute von der Gesellschaft mit dem Alter assoziiert werden, lassen sich durch den Lebensstil beeinflussen. Welche Risiken und Herausforderungen bringt das Älterwerden mit sich?

Eingeschränkte Mobilität

Zu den spürbaren Folgen gehört die zunehmend schwierigere Mobilität. Jeder kennt das Bild von Senioren, die ergraut und gebeugt mit dem Rollator/Gehwagen unterwegs sind. Solche Gehhilfen sind oft erst im höheren Lebensalter jenseits der 80 nötig. Aber: Die ersten körperlichen Beschwerden zeigen sich schon sehr viel früher.

Ab 40 macht sich der Rücken langsam bemerkbar, es beginnt nach einem langen Tag im Büro rund um die Lendenwirbelsäule zu schmerzen. Vielleicht hat sich mit 45 auch schon der erste Bandscheibenvorfall eingestellt. Gerade in Berufen mit monotonen Bewegungsabläufen und höherer Belastungskurve für die Gelenke kann es bereits ab Mitte 50 zu spürbaren Einschränkungen der Beweglichkeit kommen – durch verkürzte Sehnen oder Arthrose. In Kombination mit der bereits angesprochenen Demineralisierung des Knochens (Osteoporose) ergeben sich Folgen für die Mobilität.

  • Veränderungen im Gang – wirkt unsicher
  • Abnahme des Gleichgewichtssinns
  • Erhöhung der Gefahr für Stürze
  • Treppensteigen wird für Betroffene schwerer.

Ein klassisches Beispiel für die Folgen einer solchen Entwicklung stellen Schenkelhalsbrüche dar – und hier besonders der Oberschenkelhalsbruch. In der Altersgruppe unter 50 Jahren eine seltene Diagnose, steigt die Inzidenz mit höherem Alter an. Der Median (also das Durchschnittsalter) liegt irgendwo zwischen 70 Jahren und 80 Jahren.

Demenz und geistige Leistungsfähigkeit

Irgendwann den eigenen Partner oder die Kinder nicht mehr erkennen – eine der größten Ängste vieler Senioren. Alzheimer und Demenz sind heute Erkrankungen, deren Folgen dramatisch sind. Betroffene verlieren Stück für Stück die Kontrolle über ihr Leben und die eigene Persönlichkeit. Letztlich werden an Demenz erkrankte Menschen – trotz offensichtlich körperlich guter Verfassung – zu einer hochgradig pflegebedürftigen Person.

Demenz umfasst heute mehrere Krankheitsbilder. Alzheimer als die bekannteste Form ist in etwa zwei Drittel der irreversiblen Erkrankungen (einige Demenzformen sind erfolgreich behandelbar) anzutreffen. Durch Störungen in der Blutversorgung des Gehirns kann es ebenfalls zu Schädigungen mit Gedächtnisverlust kommen. Diese vaskulären Demenzen liegen anteilig – so das Gesundheitsministerium – bei 20 Prozent bis 30 Prozent. Gerade diese Form lässt sich durch den Lebensstil beeinflussen. Werden bekannte Risikofaktoren für Schlaganfälle verringert, kann das Risiko der vaskulären Demenz sinken. Hierzu gehören:

  • Bluthochdruck/Hypertonie
  • Diabetes
  • Rauchen
  • Herzerkrankungen

Was können wir tun, um möglichst lange fit zu bleiben?

Das ein Organismus altert, kann nach heutigem Stand der Wissenschaft niemand aufhalten. Forscher suchen zwar nach wie vor nach Möglichkeiten, die biologische Uhr „anzuhalten“. Bisher ist allerdings nur klar, dass Älterwerden auch in unseren Genen verankert ist. Es ist also keine Frage, dass wir älter werden, sondern eher wie der Mensch mit dem Alterungsprozess umgeht.

Beobachter werden sehr schnell erkennen, dass ein Teil der Senioren bereits mit Mitte 60 sehr viel unbeweglicher ist als andere Senioren mit 75. Diese Unterschiede lassen sich mitunter genetisch erklären – etwa hinsichtlich des Erkrankungsrisiko für bestimmte Leiden. Es wäre aber falsch, alles nur auf die Gene zu schieben und sich mit dem eigenen Schicksal abzufinden.

Ein Teil der Antwort liefert unser Lebensstil. „Du bist, was du isst“ wird heute als Credo dafür verwendet, mehr über die eigene Ernährung nachzudenken. Und dieser Ansatz kann tatsächlich dabei weiterhelfen, gesünder und mobiler im Alter zu sein. Was ist außer der Ernährung noch alles für Fitness im Seniorenalter notwendig?

Ernährung: Risikofaktor Essen

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Moderne Ernährungsgewohnheiten zeugen von einer Bequemlichkeit, welche die Generation der Großeltern noch nicht kannte. Heute ist der Garten mit Obst und Gemüse eine Freizeitbeschäftigung. Gerade Eltern wollen mit dem „Schrebergarten“ ihren Kindern zeigen, dass Obst nicht aus einer Kiste ins Supermarktregal purzelt, sondern Pflege und Aufmerksamkeit braucht.

Dank technischer Errungenschaften wie der Kühltruhe oder dem Kühlschrank kann ein Haushalt heute jederzeit Gemüse und Obst genießen. Milch bleibt länger frisch und auch das leckere Eis im Sommer wird oft als selbstverständlich angesehen. Die Ernährung ist aber nicht gesünder geworden. Es gibt seit Jahren Probleme, auf welche Ernährungsexperten immer wieder hinweisen, wie:

  • hochverarbeitete Lebensmittel
  • Zuckerbomben im Kühlschrank
  • Zusatzstoffe
  • hohe Salzzugaben.

Hinzu kommt, dass die Menschen in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend dicker geworden sind. Schätzungen – etwa des Robert-Koch-Instituts – gehen inzwischen bei den Männern von einer Quote an Übergewichtigen aus, die bei mehr als 60 Prozent liegt.

Das Problem: Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind extrem. Dauerhaftes Übergewicht belastet nicht nur die Gelenke. Es sorgt auch für Probleme hinsichtlich:

  • der Gefäßgesundheit
  • des Kreislaufsystems
  • des Stoffwechsels.

So ist bekannt, dass Übergewichtige sehr viel schneller an Diabetes Typ II erkranken. Außerdem ist Übergewicht (in Kombination mit Bewegungsmangel) ein Risiko für koronare Erkrankungen – sprich Herzinfarkt und Schlaganfall.

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu Mobilität und Gesundheit im Alter

Also: Wie geht gesunde Ernährung, die auch im Alter noch fit hält? Prinzipiell sind die Richtlinien von Organisationen wie der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ein erster Fingerzeig. Empfohlen wird, sehr stark auf die Obst- und Gemüsekomponente zu achten. Fleisch sowie Wurst stehen im Idealfall eher selten auf dem Tisch.

Ein kritischer Aspekt der modernen Ernährung ist die Verarbeitung vieler Lebensmittel. So steckt Zucker beispielsweise in Produkten, die Verbraucher im ersten Moment nicht damit assoziieren, wie:

  • Gewürzgurken
  • Joghurt
  • Dressings
  • Wurstwaren.

Gleiches gilt für Salz. Heute vielen Produkten zugesetzt, nehmen Menschen oft sehr viel mehr Salz über Lebensmittel auf, als die Medizin für gesund ansieht – ohne auch nur ein einziges Mal zum Salzstreuer gegriffen zu haben.

Viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch oder Wurst und Zurückhaltung bei hochverarbeiteten Lebensmitteln sind ein guter Ansatz, um den Stoffwechsel in der Balance zu halten. Gerade beim Obst und Gemüse zeigen diverse Studien zudem, dass viele sekundäre Pflanzenstoffe außerdem phytoprotektiv wirken. Sie können also schweren Erkrankungen entgegenwirken und uns somit auch im Alter vor schnellen Verfallserscheinungen schützen. Gerade das antioxidative Potenzial vieler Pflanzenstoffe ist in der Vergangenheit in den Fokus gerückt. Und zu teils sehr interessanten Erkenntnissen geführt.

Sport und Bewegung: Wer rastet, der rostet

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Das Deutschland zunehmend dicker wird, fällt nicht nur Medizinern auf. Übergewicht führt leider auch dazu, dass sich die Lebenserwartung verkürzt und gesundheitliche Probleme gerade im höheren Lebensalter häufen. Diese Entwicklung hat ihre Ursache nicht nur in der Ernährung. Leider wird die Gesellschaft zunehmend dienstleistungsorientiert. Damit steigt der Anteil jener Jobs, deren Kern im Büro liegt.

Verschärft wird diese Situation durch eine wachsende Digitalisierung. Inzwischen sitzen viele Beschäftigte im Büro, starren mehr als zwei Drittel der Arbeitszeit auf einen Bildschirm – und kommen kaum noch in Bewegung. Dieser Trend begünstigt bei falscher Ernährung nicht nur Übergewicht und Fettleibigkeit. Es gibt weitere deutliche Nachteile dieser Veränderungen in der Arbeitskultur.

  1. 1.    Muskulatur immer weniger gefordert

Durch das viele Sitzen und den Bewegungsmangel wird die Muskulatur zunehmend weniger gefordert. Ein Trend, der Folgen hat. Werden Muskeln nicht trainiert, schränkt sich deren Funktion ein. Damit reduziert sich die Beweglichkeit, was gerade im Alter spürbare Konsequenzen hat.

  1. 2.    Haltungsschäden durch vieles Sitzen

Eine mangelhafte ausgeprägte Muskulatur und das viele Sitzen im Büro haben auch Auswirkungen auf Sehnen und Gelenke. Immer mehr Menschen merken den Bewegungsmangel im Rücken oder anderen Gelenken. Die Folge ist eine weiter zunehmende Immobilität unter den Senioren.

Training hält mobil

Als Senior noch Gewichte stemmen – klingt im ersten Moment abwegig, ist aber gar nicht so falsch. Training bringt auch ältere Menschen voran, denn es hält sie fit und beweglich. Je besser ein Muskel entwickelt ist, desto eher kann er auch das darunterliegende Gewebe bzw. Knochen schützen. Außerdem sorgt das Training dafür, dass der Muskulatur- und Halteapparat auch im Alter noch deutlich besser mit den Herausforderungen des Alltags umgehen kann.

Auf der anderen Seite ist Sport für Erwachsene im mittleren Lebensalter ein hervorragender Stresskiller. Durch die Bewegung werden Stresshormone abgebaut. Gerade der Stress im Büro kann auf Dauer zur Belastung für die Psyche werden – und hat irgendwann auch gesundheitliche Folgen. Studien haben herausgefunden, dass Stresshormone die Gefäßgesundheit beeinträchtigen können.

Gehirntraining: Die grauen Zellen auf Trab halten

Neben der körperlichen Komponente geht es beim Fitbleiben auch darum, die geistige Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Hier haben in den letzten Jahren verschiedene Forschergruppen nicht nur wichtige Grundlagenforschung betrieben. Inzwischen geht die Medizin davon aus, dass mit geeigneten Maßnahmen auch das Gehirn länger fit bleiben kann. Bekannt sind diese Ansätze unter anderem durch die Begriffe MAT (Mentales Aktivierungstraining) und Gehirnjogging geworden.

Hierdurch sollen Konzentrations- und Merkfähigkeit verbessert werden. Abseits populärwissenschaftlicher Veröffentlichungen geht die Medizin heute davon aus, dass sich körperliche und geistige Gesundheit gegenseitig beeinflussen. Je mobiler Senioren im Alltag sind, umso mehr sind die „grauen Zellen“ durch die Verarbeitung der Informationen gefordert.

Alkohol und Rauchen

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Ein sehr wichtiger Aspekt für Mobilität und Gesundheit im Alter ist ein maßvoller Genuss von Alkohol und der Verzicht aufs Rauchen. Während Mediziner inzwischen davon ausgehen, dass eine Aufnahme sehr geringer Mengen von Alkohol keine signifikanten Unterschiede in Studien bezüglich der Lebenserwartung erkennen lassen, ist Rauchen nach wie vor stark gesundheitsgefährdend.

Im Rauch einer Zigarette sind hundert chemische Verbindungen enthalten. Und mehrere Dutzende dieser Verbindungen sind inzwischen auch als krebserregend eingestuft. Die Folgen einer langen Raucherkarriere gehen dabei weit über Lungenkrebs hinaus. Klar ist, dass ein Großteil der Erkrankungen dieses Krebstyps durch einen konsequenten Rauchstopp vermeidbar wäre. Aber auch:

  • Stoffwechsel
  • Hautgesundheit
  • Kreislauf

leiden unter dem Rauchen von Tabakwaren. Unter anderem steht das Rauchen mit Erkrankungen wie:

  • Krebs im Mund- und Rachenraum
  • Schlaganfällen
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Krebs der Speiseröhre

in Verbindung. Wer mobil bleiben und gesundheitliche Risiken verringern will, sollte mit dem Rauchen aufhören.

Mit den Einschränkungen leben: Diese Maßnahmen helfen

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Irgendwann kommt der Moment, indem klar wird, dass sich das Alter nicht aufhalten lässt. So unangenehm diese Erkenntnis ist – Haushalte können sich darauf vorbereiten. Den Prozess zu akzeptieren heißt am Ende nicht, sich einfach ins Schicksal zu fügen und Lebensqualität komplett aufzugeben.

Vielmehr steht im Fokus, Maßnahmen zu finden, mit denen der Alltag trotzdem noch zu bewältigen ist – und zwar möglichst lange ohne fremde Hilfe. Mittlerweile bieten Hersteller hier ganz unterschiedliche Lösungsansätze, die sich in Wohnung und Eigenheim integrieren lassen. Umbaumaßnahmen umfassen unter anderem:

  • Einstieg in die Badewanne
  • ebenerdige Einstieg in die Duschkabine
  • Treppenlift
  • Verbreiterung der Türen
  • stufenfreie Gestaltung des Eingangsbereichs
  • Abstellmöglichkeiten für die Gehilfe
  • Türöffner usw.

Maßnahmen lassen sich im Rahmen einer Modernisierung auch durch die KfW fördern. Parallel zu den genannten Aspekten können ins Wohnumfeld noch ganz andere Möglichkeiten integriert werden.

So ist durch Smart-Home-Lösungen eine deutlich einfachere Bedienung aller Hausfunktionen möglich. Ob Beleuchtung, Heizung oder Fenstervorhänge/Jalousien - Senioren bedienen alles über das Handy bzw. eine zentrale Fernsteuerung, die in ihrem Design auf die Bedürfnisse des höheren Lebensalters ausgerichtet ist. Sinnvoll ist auch der Einbau von Sicherheitstechnik, wie einem Herdwächter. Dieser schaltet den Herd automatisch beim Erkennen einer Gefahr ab.

Überall dort, wo Senioren allein leben, kann auch über den Einsatz von Sensortechnik zur Erkennung von Stürzen und Inaktivität nachgedacht werden. Diese basieren darauf, dass mit dem Eintritt einer Gefahrensituation automatisch ein Notruf abgesetzt wird. Hierdurch können Angehörige oder Nachbarn informiert werden – um Hilfe zu leisten und weitere Maßnahmen einzuleiten. Solche Systeme werden als Raumüberwachung konzipiert oder können direkt am Handgelenk getragen werden.

Förderungen für den altersgerechten Umbau: KfW-Programme lohnen sich

Die KfW-Förderprogramme rund um den Altersgerechten Umbau bieten attraktive Möglichkeiten, die Kosten für entsprechende Maßnahmen deutlich zu senken. Dabei können Interessenten wählen, ob Sie lieber einen zinsvergünstigten Kredit von bis zu 50.000 Euro oder einen Zuschuss von bis zu 6.250 Euro erhalten wollen. Der Vorteil der zweiten Variante liegt darin, dass der Zuschuss nicht zurückgezahlt werden muss. Wer also über das nötige Eigenkapital verfügt, kann so eine nette staatliche Finanzspritze erhalten.

Achtung: DieFörderung sollte immer vor den Maßnahmen beantragt werden. Zudem ist es wichtig, sich genau darüber zu informieren, welche Umsetzungen gefördert werden und welche nicht.

Fazit: Mobilität im Alter lässt sich beeinflussen

Auch im Alter noch gut zu Fuß sein – viele Beschäftigte wünschen sich einen solchen Zukunftsausblick. Gerade in Bezug auf die körperliche Mobilität ist es der Lebensstil. welcher sehr große Auswirkungen hat. Übergewicht, Rauchen oder ein übermäßiger Genuss von Alkohol sind Risikofaktoren, welche die Gesundheit beeinflussen. So verschlechtert sich durch Rauchen die Gefäßgesundheit und es erhöht sich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Aber auch die Ernährung hat Einfluss. Obst und Gemüse enthält viele wichtige Stoffe und Verbindungen, welche sich in den letzten Jahren als Antagonisten freier Radikale entpuppt haben. Verhindern lässt sich das Älterwerden damit nicht. Es gibt aber Wege, um auch im letzten Lebensdrittel immer noch mobil zu sein. Und mit etwas technischer Unterstützung auch zu Hause noch lange selbstbestimmt zu leben.

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