Medien Deutschlands beste Radiomacher werden in Hamburg gekürt

Die Songs der Band a-ha laufen seit drei Jahrzehnten im Radio - jetzt sind die Norweger die Stars beim Deutschen Radiopreis. Auch andere Prominenz hat sich zu der Gala im Hamburger Hafen angekündigt.

Von dpa
Ein Preis und ein Auftritt - a-ha kommen nach Hamburg.
Ein Preis und ein Auftritt - a-ha kommen nach Hamburg. Foto: Britta Pedersen

Hamburg (dpa) - Mit Stars wie der Band a-ha und den Sängern Olly Murs, George Ezra und Kwabs geht der Deutsche Radiopreis an diesem Donnerstag (3. September) in Hamburg über die Bühne.

Bereits zum sechsten Mal werden die besten Radiomacher gekürt. Mehr als 60 öffentlich-rechtliche und private Sender übertragen die Verleihung live aus dem Schuppen 52 in Hamburg.

Zu den prominenten Laudatoren gehören die Schauspieler Miroslav Nemec, Johanna Wokalek und Iris Berben, TV-Moderator Jörg Pilawa sowie Comedians wie Atze Schröder und Cordula Stratmann. Moderiert wird die Gala, zu der die Veranstalter rund 1000 Gäste eingeladen haben, erneut von Entertainerin Barbara Schöneberger.

In elf Kategorien gehen insgesamt 33 Nominierte ins Rennen um die Trophäe. Gekürt werden unter anderem die Sieger in den Bereichen Morgensendung, Reportage, Moderation und Comedy. 137 Programme haben ihre besten Produktionen in den Wettbewerb geschickt, 366 Einreichungen (2014: 361) sind nach Angaben des zuständigen Norddeutschen Rundfunks (NDR) wieder ein Rekord.

Die norwegische Band a-ha («Take On Me», «Foot Of The Mountain») tritt nicht nur in der Show auf, sondern darf kurz vor Erscheinen ihres neuen Albums «Cast In Steel» auch einen Sonderpreis «für ihr vielfältiges musikalisches Schaffen in den vergangenen 30 Jahren» mit nach Hause nehmen.

Auf dem Musikprogramm der Verleihung stehen neben den Briten Kwabs («My Own»), George Ezra («Budapest») und Olly Murs («Dear Darlin'») auch Stars aus Deutschland wie Sarah Connor («Wie schön du bist») und Rea Garvey («It's A Good Life»).

Die Dritten Fernsehprogramm der ARD strahlen die Sendung zeitversetzt aus. Sie wird auch als Livestream für das Internet produziert.

Die Gesamtkosten für den Deutschen Radiopreis bezifferte der Beiratsvorsitzende des Radiopreises und NDR-Programmdirektor Hörfunk, Joachim Knuth, auf rund eine Million Euro, die sich auf «viele Schultern» verteilten. Stifter sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland.

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