Sonderveröffentlichung

Umwelt
Mit Kreislaufwirtschaft Umwelt und Klima retten

Zahlreiche Umfragen haben ergeben, dass in Deutschland nicht nur das Umweltbewusstsein der Bevölkerung sondern auch die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten stetig ansteigt. Während die Politik schon seit Jahren Umweltbemühungen vorantreibt, berücksichtigen auch immer mehr Unternehmen den Megatrend bei der Entwicklung ihrer Produkte. Trotzdem beträgt das Abfallaufkommen hierzulande mehrere hundert Tonnen im Jahr. Die Lösung? Die Schaffung geschlossener Stoffkreisläufe.

Montag, 02.11.2020, 04:09 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 13:14 Uhr
Foto: pixabay @ RitaE

Die Kreislaufwirtschaft in Deutschland

Ziel ist es, die der Natur entnommenen Materialien möglichst intensiv zu nutzen, um Ressourcen einzusparen und Abfälle zu vermeiden. Mit einer Kreislaufwirtschaft wird angestrebt, das Wirtschaftswachstum und die mit der Abfallerzeugung verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu entkoppeln.

Am 01. Juni 2012 trat das s.g. Kreislaufwirtschaftsgesetz in Kraft, welches die Kreislaufwirtschaft fördern soll, um so natürliche Ressourcen zu schonen und die umweltverträgliche Bewirtschaftung von Abfällen zu sichern. Besonders die zu deponierenden Abfälle sollen mithilfe des Gesetzes reduziert werden.

Grundsätzlich erweckt die Benennung „Kreislaufwirtschaftsgesetz“ den Eindruck, als sollen insbesondere nicht vermiedene Abfälle verwertet werden. Tatsächlich geht es bei der Verfolgung des Ziels, Mensch und Umwelt bestmöglich zu schützen, aber darum, Schadstoffe aus Abfällen zu vernichten bzw. von Abfällen zu trennen und sicher, d.h. bestmöglich isoliert von der Umwelt, zu lagern. Die wichtigste Methode, Schadstoffabfälle zu vernichten, ist die Abfallverbrennung.

Auch wenn der Wille zur Umwandlung der bisherigen Linearwirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft da ist, hapert es noch an der Umsetzung. Denn bisher dominieren weiterhin das Recycling sowie die Abfalltrennung und –verbrennung, und nicht die tatsächliche Vermeidung von Abfällen.

Gegenwart und Zukunft – was ist und was könnte sein?

Während weltweit Ressourcenknappheit herrscht, wächst gleichzeitig die Weltbevölkerung und mit ihr die Nachfrage nach Rohstoffen. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, indem es unter anderem den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen erhöht.

Bei einer idealen Kreislaufwirtschaft werden bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich genutzt, geteilt, wiederverwendet, aufgearbeitet und recycelt. Es geht darum, den Lebenszyklus der Produkte deutlich zu verlängern und Abfälle auf ein Minimum zu reduzieren. Produkte werden nicht weggeworfen, sondern deren Ressourcen und Materialien produktiv genutzt, sodass sie möglichst lange in der Wirtschaft bleiben.

Die Folgen wären: Reduzierung der Treibhausgasemissionen, erhebliche Nettoeinsparungen der Unternehmen und damit Steigerung der Jahresumsätze, weniger Druck auf die Umwelt und erhöhte Rohstoffversorgungssicherheit. Außerdem würden die Verbraucher von innovativen und langlebigen Produkten mit höherer Lebensqualität profitieren.

Einige Unternehmen haben die Notwendigkeit des Handelns bereits erkannt. Covestro beispielsweise hat sein gesamtes Geschäft darauf ausgerichtet, nachhaltige Lösungen für die großen Herausforderungen, Bevölkerungswachstum, Verknappung der Ressourcen und Klimawandel, zu entwickeln – mit dem Ziel, den Systemwechsel hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.

Der Hersteller von innovativen polymeren Werkstoffen entwickelt langlebige und umweltfreundliche Alternativen zu konventionellen Materialien. Bereits heute findet man die innovativen Kunststoff-Rohstoffe und Materialien in zahlreichen Branchen, wie beispielsweise der Automobilindustrie, dem Bauwesen und den Bereichen Energie, Elektronik, Gesundheit, Kosmetik, Sport und Freizeit.

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