Stadt Essen stellt Anleitung zum Schutz gegen den Coronavirus ins Netz Mundschutz selbst gemacht

Essen (WB). Die Stadt Essen hat eine Nähanleitung für die Herstellung eines einfachen Mundschutzes veröffentlicht. Das Tragen eines Schutzes könne die Übertragung einer Corona-Infektion reduzieren, heißt es in der Anleitung (Link zur Webite der Stadt).

Eine Atemschutzmaske nähen die Mitarbeiterin Jenny (links) und Gruppenleiter Paschalis Doitsidis in der Werkstatt für behinderte Menschen. Die Werkstatt näht ab jetzt täglich rund 100 solcher Masken für die Feuerwehr.
Eine Atemschutzmaske nähen die Mitarbeiterin Jenny (links) und Gruppenleiter Paschalis Doitsidis in der Werkstatt für behinderte Menschen. Die Werkstatt näht ab jetzt täglich rund 100 solcher Masken für die Feuerwehr. Foto: dpa

„Es ist sinnvoll, bei jeder Begegnung mit Risikopersonen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um die Verteilung von Tröpfchen zu verhindern.“ Die Stadt empfahl den Schutz vor allem Pflegedienstmitarbeitern und pflegenden Angehörigen. Zur Anfertigung werden kochfeste Baumwolle und ein Draht benötigt. Die Anleitung setzt außerdem Nähmaschine, Schere oder Bügeleisen voraus. Nach Benutzung soll der Mundschutz gewaschen und getrocknet werden.

Die Stadt betont, dass der Schutz weder geprüft noch zertifiziert sei. Er solle nur als sinnvolle Alternative dienen, wenn im Handel keine Maske mehr zu bekommen sei. Essen lässt für die Feuerwehr täglich 100 solcher Mundschutzmasken in einer Werkstatt für Behinderte nähen.

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