Bertelsmann sagt Benefizveranstaltungen für Schlaganfall-Stiftung ab
Kein Frühlingsfest, kein Rosenball

Berlin/Gütersloh (WB). Der „Rosenball 2020“ in Berlin ist abgesagt. Die von Bertelsmann geplante 14. Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zog regelmäßig 600 prominente Gäste an. Auch das Frühlingsfest im Gütersloher „Parkhotel”, dessen Erlös ebenfalls der Schlaganfall-Stiftung zugute kommt, fällt in diesem Jahr aus.

Dienstag, 10.03.2020, 17:49 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 18:04 Uhr
Unternehmer Clemens Tönnies (links, mit Ex-Fußballtrainer Otto Rehagel) ist regelmäßiger Gast beim Frühlingsfest der Schlaganfall-Stiftung. Foto: Dunja Delker

Im Gegensatz zum Frühlingsfest findet der „Rosenball“ nur alle zwei Jahre statt. 2018 traten unter anderem die Bryan Ferry, Adel Tawil und Patricia Kelly auf. Die Einnahmen für die vor 27 Jahren von Liz Mohn gegründete Schlaganfall-Stiftung beliefen sich einschließlich Sponsorengelder auf 500.000 Euro.

Mit der Absage reagiert Bertelsmann nach eigenen Angaben auf die Ausbreitung des Coronavirus. „Die Gesundheit und der Schutz unserer Gäste wie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen uns am Herzen. Mit der Absage möchten wir einen Beitrag gegen die weitere Ausbreitung des Virus leisten“, erklärte Karin Schlautmann, Leiterin der Bertelsmann-Unternehmenskommunikation.

Mit einer ähnlichen Begründung hatte der Medien- und Dienstleistungskonzern zuvor bereits seine jährliche Bilanzpressekonferenz abgesagt . Sie war für 31. März in der Berliner Repräsentanz von Bertelsmann geplant gewesen. Sie zählt normalerweise etwa 200 Teilnehmer.

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