Wohl letzter Termin Harry und Meghan geben royale Pflichten auf

In den vergangenen Tagen haben Harry und Meghan ein strammes Programm zu ihrem Abschied als Vollzeitroyals absolviert. Nun ist der voraussichtlich letzte Termin gekommen - in der Westminster Abbey.

Von dpa
Offiziell geben Prinz Harry und Herzogin Meghan ihre royalen Pflichten Ende März auf.
Offiziell geben Prinz Harry und Herzogin Meghan ihre royalen Pflichten Ende März auf. Foto: Chris Jackson

London (dpa) - Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) werden gemeinsam mit Königin Elizabeth II. heute an einem Gottesdienst anlässlich des Commonwealth-Tages teilnehmen. Es wird voraussichtlich der letzte Termin des Paares als sogenannte Senior Royals sein.

Offiziell geben sie ihre royalen Pflichten Ende März auf. Die beiden behalten aber viele Schirmherrschaften in Bereichen, die ihnen am Herzen liegen. So wird sich Meghan weiter für Frauen-Förderung einsetzen und Harry für kriegsversehrte Soldaten.

Die beiden hatten im Januar angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben teilweise zurückzuziehen und finanziell unabhängig zu werden. Später einigten sie sich mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Demnach verzichtet das Paar von April an auf die Anrede «Königliche Hoheit» und nimmt keinerlei offizielle Aufgaben mehr für die Royals wahr. Auch die Marke «Sussex Royal», die Harry und Meghan seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden.

Das Paar wird sich künftig mit seinem zehnmonatigen Sohn Archie Harrison wohl überwiegend in Kanada aufhalten wollen. Die Regierung in Ottawa hat aber bereits klargemacht, dass sie nicht für die Sicherheit der Familie aufkommen wird. Wie Harry und Meghan ihren teuren Lebensunterhalt finanzieren wollen, ist noch nicht bekannt.

Den Gottesdienst in der Westminster Abbey besuchen unter anderem Thronfolger Prinz Charles (71) und Herzogin Camilla (72) sowie Prinz William (37) und Herzogin Kate (38). Auch Premierminister Boris Johnson wird dabei sein. Insgesamt werden etwa 2000 Gäste erwartet. Darunter sind viele Vertreter der 54 Commonwealth-Länder, zu denen zum Beispiel Australien, Kanada, Indien und Zypern gehören.

Die 93 Jahre alte Queen ist Chefin des Commonwealth of Nations. Zu dem losen Staatenbund gehören vor allem Großbritannien und dessen frühere englische Kolonien. Die Monarchin lobte in einer Botschaft die Vielfalt des Commonwealth. Sie liefere die Bestandteile «für soziale, politische und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit».

Das Commonwealth entstand aus dem Empire in seiner heutigen Form im Jahr 1949. Ziele sind die gegenseitige Unterstützung und die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Gebieten. Der Verbund vereint nach eigenen Angaben etwa 2,4 Milliarden Menschen.

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