Royaler Besuch
Prinz Harry eröffnet Motorsport-Museum mit Hamilton

«Es ist sehr schön, zurück zu sein», sagte Meghan: Als Repräsentanten des Königshauses sind Prinz Harry und Herzogin Meghan auf Abschiedstour in Großbritannien.

Freitag, 06.03.2020, 14:39 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 14:42 Uhr
Prinz Harry (l) und Lewis Hamilton bei der Eröffnung des Automobilsport-Museums «The Silverstone Experience». Foto: Peter Nicholls

Towcester (dpa) - Der britische Prinz Harry (35) hat ein neues Museum bei der legendären Silverstone-Rennstrecke in England eröffnet. Er traf dort am Freitag mit Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton (35) zusammen. In dem neuen interaktiven Museum geht es um die Geschichte des Motorsports in Großbritannien.

Am Donnerstag waren Harry und seine Frau, Herzogin Meghan (38), erstmals seit Bekanntwerden ihres Bruchs mit dem Königshaus gemeinsam in London aufgetreten. Die beiden trafen am Donnerstagabend bei strömendem Regen und im Blitzlichtgewitter zu einer Veranstaltung für kriegsversehrte Veteranen in der Londoner City ein. Meghan trug ein leuchtend blaues Kleid von Designerin und Ex-Spice-Girl Victoria Beckham. «Es ist sehr schön, zurück zu sein», sagte sie.

Der Auftritt war auch einer der letzten der beiden im Auftrag von Königin Elizabeth II. (93). Ende des Monats will das Paar seine royalen Verpflichtungen niederlegen. Erwartet wird, dass sie am Montag bei einer Messe zum Commonwealth-Tag in der Westminster Abbey ein letztes Mal als Senior-Royals an der Seite der Queen und anderer Mitglieder des Königshauses auftreten.

Harry und Meghan hatten im Januar angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben teilweise zurückzuziehen und «finanziell unabhängig» zu werden. Später einigten sie sich mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Demnach verzichtet das Paar von April an auf die Anrede «Königliche Hoheit» und nimmt keinerlei offizielle Aufgaben mehr für die Royals wahr. Auch die Marke «Sussex Royal», die Harry und Meghan seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden.

Erwartet wird, dass sich die beiden mit ihrem im vergangenen Mai geborenen Sohn Archie Harrison überwiegend in Kanada aufhalten wollen. Die Regierung in Ottawa hat aber klargemacht, dass sie nicht für deren Sicherheit aufkommen wird.

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