Die Zahl der Schutzplätze in NRW steigt damit von 571 auf 609
Land NRW fördert zwei weitere Frauenhäuser

Düsseldorf (epd). Das Land NRW weitet die finanzielle Förderung von Frauenhäuern aus und erhöht die Zahl von Schutzplätzen. Wie das Gleichstellungsministerium am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, werden künftig auch das Frauenhaus in Herten und das Frauenhaus in Bielefeld in die Landesförderung aufgenommen. Die Hertener Einrichtung wird von der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen getragen, das Bielefelder Frauenhaus vom Verein »Frauen helfen Frauen«. Damit steigt die Zahl der unterstützten Einrichtungen von 62 auf 64, die Zahl der Schutzplätze von 571 auf 609.

Freitag, 01.11.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 14:36 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

»Gewalt gegen Mädchen und Frauen stellt in Nordrhein-Westfalen nach wie vor eine zentrale Herausforderung dar«, sagte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach (CDU). »Bis 2022 wollen wir die Anzahl von Schutzplätzen für Frauen in Frauenhäusern um mindestens 50 erhöhen.« Scharrenbach kündigte an, die Landesregierung wolle für die Zukunft der Frauenhäuser eine solide und tragfähige Finanzierung sicherstellen.

Die Frauenhäuser seien eine »der tragenden Säulen des Opferschutzes«, betonte die Ministerin weiter. Die Mitarbeitenden leisteten vor Ort »eine herausragende Arbeit für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen«.

Im aktuellen Landeshaushalt stehen für die Frauenhäuser in NRW 10,37 Millionen Euro zur Verfügung. In diesem Jahr hatte die Landesförderung in Frauenhäusern erstmals die Grenze von zehn Millionen Euro überschritten. Damit wurde auch die Neuaufnahme der zwei bestehenden Frauenhäuser in die Landesförderung möglich.

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