Tier wurden auf einem Parkplatz über einem Fast-Food-Restaurant entdeckt Pinguin-Pärchen im Stadtzentrum von Wellington unterwegs

Wellington (dpa). Wieder hat sich ein Zwergpinguin-Paar mitten in die neuseeländische Hauptstadt Wellington gewagt. Das Pärchen wurde am Sonntag auf einem Parkplatz über einem Fast-Food-Restaurant in der Nähe des Bahnhofs entdeckt.

Zwei Pinguine watscheln durch eine Sushi-Bar. Wieder hat sich ein Zwergpinguin-Paar mitten in die neuseeländische Hauptstadt Wellington gewagt. Das Pärchen wurde am 11.08.2019 auf einem Parkplatz über einem Fast-Food-Restaurant in der Nähe des Bahnhofs entdeckt. Es seien wahrscheinlich die selben Tiere, die Mitte Juli gleich zweimal von der Polizei aus einem Sushi-Restaurant in der Nähe geholt werden mussten.
Zwei Pinguine watscheln durch eine Sushi-Bar. Wieder hat sich ein Zwergpinguin-Paar mitten in die neuseeländische Hauptstadt Wellington gewagt. Das Pärchen wurde am 11.08.2019 auf einem Parkplatz über einem Fast-Food-Restaurant in der Nähe des Bahnhofs entdeckt. Es seien wahrscheinlich die selben Tiere, die Mitte Juli gleich zweimal von der Polizei aus einem Sushi-Restaurant in der Nähe geholt werden mussten. Foto: dpa

Es seien wahrscheinlich die selben Tiere, die Mitte Juli gleich zweimal von der Polizei aus einem Sushi-Restaurant in der Nähe geholt werden mussten, sagte Brent Tandy von der Naturschutzbehörde des Landes der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Vögel zurück im Hafen

Die Vögel seien zurück zum Hafen gebracht worden, sagte Tandy Radio New Zealand am Montag (Ortszeit). Um zu dem Parkplatz zu gelangen, hätten sie eine fünfspurige Straße überqueren müssen. »Wir werden weiterhin Pinguine im Herzen von Wellington sehen, in der Nähe des Hafens, da einige draufgängerische Vögel sich neue Brutplätze suchen«, sagte Graeme Taylor, wissenschaftlicher Berater der Naturschutzbehörde.

Hartnäckige Vögel kehren immer wieder gern zurück

Die kleinsten Pinguine der Welt mit dem Maori-Namen Korora werden etwa 30 Zentimeter groß und sind nachtaktiv. Sie seien hartnäckig und kehrten gerne immer wieder an die gleichen Orte zurück, hieß es von der Behörde. Während ihre Population im Rest des Landes kleiner werde, wachse sie in Wellington, so Taylor. Sie leben dort auf drei geschützten Inseln im Hafen, die frei von natürlichen Feinden sind. Von dort ziehen sie in die für sie gefährliche Stadt mit etwas mehr als 200 000 menschlichen Einwohnern.

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