Zahlreiche Züge verspäteten sich und wurden umgeleitet
Kurzschluss stoppt Züge im Ruhrgebiet

Duisburg (dpa). Ein Kurzschluss hat am Montag den kompletten Fern- und Regionalverkehr zwischen Duisburg und Mülheim im Ruhrgebiet lahmgelegt. Zahlreiche Züge verspäteten sich und wurden umgeleitet. Einige fielen aus. In mindestens einem Fall blieb ein Intercity auf freier Strecke liegen. Die Störung dauerte gut eine Stunde.

Montag, 08.04.2019, 17:04 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 17:08 Uhr
Duisburg: Ein Zug steht an einem Gleis des Duisburger Hauptbahnhofs. Ein Kurzschluss hat am Montag den kompletten Fern- und Regionalverkehr zwischen Duisburg und Mülheim lahmgelegt. Foto: dpa

An der Abzweigstelle Duisburg-Kaiserberg habe es den Kurzschluss gegeben, sagte ein Bahnsprecher in Düsseldorf. Daraufhin sei der Strom abgeschaltet worden. »Es ist nichts groß beschädigt worden, es muss nichts groß repariert werden.« Über die Ursache für den Kurzschluss wurde zunächst nichts bekannt. Bis zum frühen Montagabend sollte der Zugverkehr wieder nach Plan laufen.

Die Bahn hatte die Lage anfangs als »Großstörung« bezeichnet. Da zunächst nicht absehbar war, wie lange der Zugverkehr gestört sein würde, war zwischen Essen und Duisburg ein Busverkehr eingerichtet worden.

Erst am Freitag hatte ein Oberleitungsschaden in Düsseldorf große Probleme verursacht. Nachdem eine abgerissene Oberleitung auf einen ICE gefallen war, fielen am Düsseldorfer Hauptbahnhof 75 Zug-Verbindungen aus, 300 waren verspätet, Tausende Reisende waren betroffen.

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