Kommentar zum AfD-Parteitag
Fernab der Normalität

Wenn es das Ziel der AfD-Spitze war, Einigkeit zu demonstrieren und die Reihen vor dem Start in den Bundestagswahlkampf zu schließen, dann ist dieses Vorhaben beim Bundesparteitag krachend gescheitert. Von Stefan Biestmann 
Montag, 12.04.2021, 00:12 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021, 00:12 Uhr
Parteivorsitzender Jörg Meuthen auf dem AfD-Parteitag Foto: Kay Nietfeld/dpa
Vielmehr bietet die AfD nun eine wochenlange Hängepartie um die Kür des Spitzenduos für die Bundestagswahl. Bei der Spitzenkandidaten-Aufstellung geht es eigentlich nur noch darum, zu welcher Strömung die Gewählten zählen. Favorit Tino Chrupalla hat gute Beziehungen zum offiziell aufgelösten völkisch-nationalistischen „Flügel“. Es wäre der Super-GAU für Parteichef Jörg Meuthen, sollte mit Alice Weidel eine Spitzenkandidatin zum Zug kommen, die ebenfalls zu seinen Widersachern gehört.
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