Kommentar zur Rückkehr in die Schulen
Es wird nicht leichter

Klassenkameraden wiedersehen, endlich wieder in Gemeinschaft lernen: Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ist die angekündigte Rückkehr zum Teil-Präsenzunterricht eine gute Nachricht. Nicht überall gibt es zu Hause Eltern, die fehlenden Unterricht durch bisweilen enormen eigenen Einsatz ausbügeln können. Und selbst das schönste Kinderzimmer schützt nicht vor Vereinsamung.

Freitag, 05.03.2021, 18:30 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 19:10 Uhr
Symbolbild. Foto: Matthias Balk

Für die Schulen bedeutet der Wechselunterricht allerdings weniger eine Entlastung als vielmehr eine erneute Herausforderung. Die eine Hälfte der Klasse an Ort und Stelle unterrichten, die andere per Videoübertragung oder durch einen gut ausgearbeiteten Lernplan einbinden: das klappt nur, wenn Lehrer wie Schüler den Umgang mit digitalen Medien sowie das Lehren und Lernen auf Distanz gut eingeübt haben. Das ist auch nach Monaten in der Pandemie noch nicht überall der Fall.

Bis zu den Sommerferien, so die Vorhersage von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), könnte der Wechselunterricht andauern. Schulen und Schüler werden sich also noch gewaltig anstrengen müssen, soll dieses Schuljahr nicht weitgehend verloren sein.

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