Kommentar zu Arminia Bielefeld
Endlich: ein Signal an die Konkurrenz

Arminia Bielefeld und die Bilanz gegen die Topteams der Bundesliga: Das war natürlich auch vor dem Spiel beim Branchenprimus Bayern München ein Thema.

Dienstag, 16.02.2021, 21:00 Uhr aktualisiert: 16.02.2021, 21:12 Uhr
DSC-Kapitän Fabian Klos ist mit dem 3:3 in München zufrieden. So kann, so muss es weitergehen. Foto: Thomas F. Starke

Denn bisher hatte es der DSC – im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt – noch keinmal geschafft, durch einen Punkt oder gleich drei Zähler gegen einen hohen Favoriten aufhorchen zu lassen und damit auch ein Signal an die anderen Kellerkinder zu senden.

Ausgerechnet in München endete die Serie – und wie! Arminia hat am Montagabend ein Zeichen gesetzt. Mit einem Punktgewinn des DSC beim FCB hatten die Konkurrenten sicher nicht gerechnet. Am Ende waren Schalke, Mainz, Hertha BSC, Köln und Co. vermutlich sogar froh, dass die Bielefelder „nur“ einen Zähler aus München entführten.

Doch wie die Arminen nach dem über weite Strecken fulminanten Auftritt selbst sagten: Das muss jetzt die Messlatte sein. Mit diesem Mut, dieser Überzeugung, sollten auch die kommenden Spiele absolviert werden. Schon am Freitag gegen den VfL Wolfsburg – aktuell auch ein Topteam der Liga – müssen die DSC-Profis zeigen, dass die Leistung von München keine Eintagsfliege war.

Der Traum vom Klassenerhalt lebt in Bielefeld. Sollte dieser tatsächlich gelingen, wäre es eine größere Sensation als es ein Sieg in München gewesen wäre. Doch auch hier gilt exemplarisch ein Satz von DSC-Kapitän Fabian Klos: „Es wird noch ein langer Weg.“

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